Aktuelles von der Bandwacht

Bandwacht

Zurzeit haben wir täglich Intruder aus China. Es handelt sich um Überhorizontradare, die im Burstmode senden und über das 20 m-Band springen. Sie arbeiten mit 42, 50 und 66,66 Sweeps pro Sekunde im FMOP-Mode. Das Radar mit 66,66 Sweeps/Sek. hört sich an wie ein Nebelhorn. Zeitweise gehen auch die Breitbandradare auf Sendung mit 10 Sweeps/Sekunde und 160 kHz breit. Auf 7 MHz und 14 MHz stören sie ganz erheblich. Gegen Mittag findet man sie oft auf 14 MHz und abends auf 7 MHz. Auch auf 5 MHz (sekundär zugeteilt) hatten wir in den vergangenen Wochen große Probleme.

Auf 5361,8 kHz sendete ein Militärsystem aus Aarhus in Dänemark mit dem System-4285 einige Tage lang. Auf 5355,0 kHz sendete das russische System AT3004D (AT3004D – 12 Töne BPSK – 12 x 120 Bd + Pilotton) aus Dnepropetrovsk und auf 5362,0 kHz das gleiche System aus Kaliningrad. Da es sich hier um Primärnutzer handelt, müssen wir damit leben. Ob das russische Küstenradar in Makhachkala am Kaspischen Meer auch ein Primärnutzer ist? Am 25. April war es von 5340 bis 5430 kHz aktiv und zwar mit 43 Sweeps/sec. Das Band war nicht brauchbar, die Signalstärken betrugen hier S9 und mehr an einer nichtresonanten Antenne! Im Lautsprecher hörte man nur noch das tiefe Brummen. Illegale Nutzer hatten wir auch, nämlich spanische Fischer in USB auf 5350,0 kHz. Die Signale erzeugten Splatter bis 5352,5 kHz. Es gibt in diesem Bereich keine Frequenzzuweisungen an den Seefunk! Bitte das Bandwachttreffen mit Vorträgen auf der HAM RADIO 2018 nicht vergessen! Einzelheiten dazu gibt es auf der Bandwacht-Webseite unter http://www.iarums-r1.org/bandwacht/bw-2018.pdf. Aktuelle Intruder findet man hier: http://www.iarums-r1.org/iarums/latest.pdf. Darüber berichtet Wolfgang Hadel, DK2OM, Leiter der Bandwacht des DARC.

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Quelle: https://www.darc.de/home/

Aktuelles von der Bandwacht

Bandwacht

Zurzeit haben wir täglich Intruder aus China. Es handelt sich um Überhorizontradare, die im Burstmode senden und über das 20 m-Band springen. Sie arbeiten mit 42, 50 und 66,66 Sweeps pro Sekunde im FMOP-Mode. Das Radar mit 66,66 Sweeps/Sek. hört sich an wie ein Nebelhorn. Zeitweise gehen auch die Breitbandradare auf Sendung mit 10 Sweeps/Sekunde und 160 kHz breit. Auf 7 MHz und 14 MHz stören sie ganz erheblich. Gegen Mittag findet man sie oft auf 14 MHz und abends auf 7 MHz. Auch auf 5 MHz (sekundär zugeteilt) hatten wir in den vergangenen Wochen große Probleme.

Auf 5361,8 kHz sendete ein Militärsystem aus Aarhus in Dänemark mit dem System-4285 einige Tage lang. Auf 5355,0 kHz sendete das russische System AT3004D (AT3004D – 12 Töne BPSK – 12 x 120 Bd + Pilotton) aus Dnepropetrovsk und auf 5362,0 kHz das gleiche System aus Kaliningrad. Da es sich hier um Primärnutzer handelt, müssen wir damit leben. Ob das russische Küstenradar in Makhachkala am Kaspischen Meer auch ein Primärnutzer ist? Am 25. April war es von 5340 bis 5430 kHz aktiv und zwar mit 43 Sweeps/sec. Das Band war nicht brauchbar, die Signalstärken betrugen hier S9 und mehr an einer nichtresonanten Antenne! Im Lautsprecher hörte man nur noch das tiefe Brummen. Illegale Nutzer hatten wir auch, nämlich spanische Fischer in USB auf 5350,0 kHz. Die Signale erzeugten Splatter bis 5352,5 kHz. Es gibt in diesem Bereich keine Frequenzzuweisungen an den Seefunk! Bitte das Bandwachttreffen mit Vorträgen auf der HAM RADIO 2018 nicht vergessen! Einzelheiten dazu gibt es auf der Bandwacht-Webseite unter http://www.iarums-r1.org/bandwacht/bw-2018.pdf. Aktuelle Intruder findet man hier: http://www.iarums-r1.org/iarums/latest.pdf. Darüber berichtet Wolfgang Hadel, DK2OM, Leiter der Bandwacht des DARC.

US-Amateurfunkmesse Hamvention am Pfingstwochenende

Hamvention

Vom 18. bis 20. Mai findet die US-Amateurfunkmesse Hamvention im Greene County Fairgrounds und Expo Center in Xenia im US-Bundesstaat Ohio/USA statt. Die Anfahrt für GPS-Systeme lautet 120 Fairgrounds Road, Xenia, OH 45385. Nordamerikas größte Amateurfunkmesse öffnet für Besucher am Freitag von 9 bis 18 Uhr, am Samstag von 9 bis 17 Uhr und am Sonntag von 9 bis 13 Uhr. Wie immer bleibt es spannend, was die Amateurfunkgerätehersteller in diesem Jahr an neuer Technik präsentieren.

Für den DARC e.V. vor Ort sind Vorstandsmitglied Christian Entsfellner, DL3MBG, und der Auslandsreferent Thomas Wrede, DF2OO. Weiterhin ist auch das Entwicklerteam des SDR-Projektes Charly 25 aus dem OV Erding (C25) auf der Hamvention vertreten. Weitere Informationen gibt es (auf Englisch) auf der Veranstaltungswebseite: 

www.hamvention.org.

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Quelle: https://www.darc.de/home/

 

Deutschland-Rundspruch 19/2018, 19. KW

DARC e.V., Lindenallee 4, 34225 Baunatal, Telefon 0561 949880

Deutschland-Rundspruch 19/2018, 19. KW

(Redaktionsschluss: Mittwoch 10 Uhr, freigegeben für Rundspruchsendungen ab Donnerstag, den 10. Mai 2018, 17:30 UTC. Aktuelle Audiofassung unterwww.ostseerundspruch.de/category/deutschland-rundspruch/ auch als RSS-Feed und www.darc.de/uploads/media/dlrs.mp3, die aktuelle PDF-Datei finden Sie im eingeloggten Zustand unter www.darc.de/nachrichten/deutschland-rundspruch/.
(An die Rundspruchsprecher: Internet-Linkverweise nicht vorlesen, z.B. [X]; lediglich für die Schriftfassung werden diese am Ende des Rundspruches aufgelistet.)

Hallo, liebe SWLs, YLs und OMs,
Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 19 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs für die 19. Kalenderwoche 2018. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen:

- Bundesnetzagentur stellt Jahresbericht 2017 vor
- Irland gibt Frequenzen im 40- und 60-MHz-Bereich für Amateurfunk frei
- 50 MHz im Libanon freigegeben
- CC2.TV berichtet über kleine China-Funkgeräte
- MARC DMR-ID Registrierungssystem wurde abgeschaltet
- Vorstand im Distrikt Niedersachsen (H) bestätigt
- 43. HAM RADIO vom 1. bis 3. Juni
- Aktuelle Conteste
und
- Was gibt es Neues vom Funkwetter?

Hier die Meldungen:

Bundesnetzagentur stellt Jahresbericht 2017 vor

Die Bundesnetzagentur hat ihren Bericht für das Jahr 2017 vorgestellt. Inhaltlich liegt ein Schwerpunkt auf der Darstellung der Entwicklung im Bereich der Infrastrukturen und Digitalisierung allgemein. So sei das Datenvolumen in Fest- und Mobilfunknetzen erneut rasant angestiegen. 2017 wurden etwa 33 Mrd. Gigabyte Daten über Festnetze übertragen worden, was einer Steigerung von ca. 47 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Über Mobilfunknetze wurden ca. 1,4 Mrd. Gigabyte übertragen, 2016 waren es noch 918 Mio. Gigabyte - eine Steigerung um 52 %. Auf Seite 71 des PDF-Dokuments geht die Behörde auf die Störungsbearbeitung und deren Prüf- und Messdienst ein. In über 64 000 Fällen haben sich demnach Verbraucher und Institutionen an die Funkstörungsannahme der Bundesnetzagentur gewandt. Insgesamt verzeichne der Prüf- und Messdienst einen leichten Rückgang der vor Ort bearbeiteten Störungen. Für das Jahr 2017 verzeichnet die Behörde 5196 an der Zahl, in den Jahren zuvor bewegte sich das Gesamtvolumen im Bereich von 6180 in 2014 bis 6591 im Jahr 2015. Diese Entwicklung war der möglichen Erhebung von Gebühren im Bereich der Störungsbearbeitung im Zuge der Umsetzung des Bundesgebührengesetzes geschuldet, so der Bericht. Für den Bereich Amateurfunk wurden dem Prüf- und Messdienst 2017 404 Störungen gemeldet, 2016 waren es 422 und 2015 481. Eine entsprechende Balkengrafik ist im Dokument auf Seite 72 zu finden. Der Jahresbericht der Bundesnetzagentur ist über deren Webseite abrufbar [1].

 

Irland gibt Frequenzen im 40- und 60-MHz-Bereich für Amateurfunk frei

In Form der Mitteilung 09/45 R4 hat die irische Regulierungsbehörde ComReg dem Amateurfunkdienst zusätzliche Frequenzen zur Verfügung gestellt: Das 70-MHz-Band wurde von 70,125 bis 70,450 MHz auf den Bereich 69,9 MHz bis 70,5 MHz erweitert. Dies ist ein Anstieg von 275 kHz und entspricht dem, was dem Amateurfunkdienst im Rahmen der gemeinsamen europäischen Zuteilungen maximal zugewiesen werden kann. Weitere Frequenzen, die alle Modi, einschließlich Digimodes, abdecken, wurden auf sekundärer Basis von 30 bis 49 MHz sowie 54 bis 69,9 MHz vergeben. Das letztere Band umfasst auch digitales Fernsehen zusätzlich zu allen anderen Modi.
Die neuen Bänder im 40-MHz- und 60-MHz-Bereich werden viel Neues ermöglichen, unter anderem moderne Bakensender, und auch die bestehende 70-MHz-Bake EI4RF in Dublin im Locatorfeld IO63WD auf 70,130 MHz wird künftig in einen neuen Bakenbereich innerhalb dieser neuen Bänder verlagert werden. Der irische Amateurfunkverband IRTS wird für diese beiden Bänder in Abstimmung mit der IARU und den Ländern, die ebenfalls auf diesen Frequenzen über Zuweisungen verfügen, entsprechende Bandpläne erstellen. Die IRTS bedankt sich bei der ComReg für die Freigabe dieses umfangreichen Spektrums für den Amateurfunkdienst auf sekundärer Basis. Darüber berichtet der DARC-HF-Referent Tom Kamp, DF5JL, mit Verweis auf Séamus McCague, EI8BP, vom irischen Amateurfunkverband IRTS.

 

50 MHz im Libanon freigegeben

Bereits Mitte April wurde bekannt, dass das 6-m-Band im Libanon zum 19. April freigegeben wurde. Das Ministerium für Telekommunikation hat mit Unterstützung des Amateurfunkverbandes RAL den Frequenzbereich von 50 bis 51,975 MHz freigegeben. RAL-Präsident Hani Raad, OD5TE, und Vizepräsident Elie Kadi, OD5KU, begrüßten diesen positiven Schritt für die Funkamateure im Land. Darüber berichtet OD5KU auf der IARU-Webseite.

 

CC2.TV berichtet über kleine China-Funkgeräte

Am 14. Mai geht die Folge 229 von CC2.TV online. In dieser Ausgabe beschäftigt sich der Moderator Wolfgang Rudolph, DC3PA, mit kleinen China-Funkgeräten. Die Produktion wurde von Mitgliedern des OVs Kannenbäckerland (K40) unterstützt. Darüber berichtet Thomas Ehrhart, DF7PZ, in einer E-Mail an die Redaktion. Zur Produktion dieser Videoausgabe rief DC3PA in der Audiocast-Folge Nr. 587 Funkamateure zur Mithilfe auf. Für Ende April wurde ein Funkamateur gesucht, der im Bereich des Westerwaldes auf 70 cm QRV sein konnte, um eine Direktverbindung zu den vorgestellten preiswerten Funkgeräten zu initiieren. CC2.TV ist ein Nachfolgeformat des "Computer:club2". Letzteres geht wiederum zurück auf die langjährige Sendung Computerclub im WDR-Fernsehen, welche von den Moderatoren Wolfgang Back und Wolfgang Rudolph moderiert wurde. Inhaltlich ging es um alle Themen aus der Computerwelt.

 

MARC DMR-ID Registrierungssystem wurde abgeschaltet

Das für die Betriebsart Digital Mobile Radio, kurz DMR, zuvor verwendete Registrierungssystem MARC DMR-ID wurde abgeschaltet. Fortan übernimmt das europäische DMR-ID-Registrierungssystem die Registrierung für alle Länder weltweit [2]. "Es ist sehr unwahrscheinlich, dass der Übergang ohne Probleme funktioniert. Bitte lassen Sie es uns wissen, wenn etwas schief geht", lautet es in einer Meldung von Hans-Jürgen Barthen, DL5DI, auf der niederländischen Webseite HamDigitaal. Parallel zur Umstellung der Datenbank wird diese auch einige Bereinigungen erfahren, die aufgrund der neuen Europäischen Datenschutz-Grundverordnung, kurz DSVGO, notwendig werden. Erste Informationen zur Datenerhebung, -speicherung, -nutzung und -freigabe hat man auf einer Webseite bereitgestellt [3]. Die reguläre Genehmigungszeit sollte weniger als drei Tage betragen. "Wenn Sie keine Bestätigung per E-Mail erhalten sollten, prüfen Sie bitte die Liste der Freischaltungen der letzten 30 Tage auf der Registrierungsseite", so DL5DI in der Meldung. "Wir haben jetzt ungefähr 30 lokale Admins auf der ganzen Welt, die sich um die Anmeldungen, Änderungen und Fragen kümmern werden. Ich bin froh, dass das Admin-Team vom MARC-System an Bord unseres Systems ist", so DL5DI weiter.

 

Vorstand im Distrikt Niedersachsen (H) bestätigt

Am Samstag, den 5. Mai, fand die Jahreshauptversammlung des Distriktes Niedersachsen (H) in Salzgitter-Lebenstedt statt. Im Rahmen der Wahlen wurden alle Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt. Distriktsvorsitzender ist weiterhin Oliver Häusler, DH8OH, der das Amt bereits seit 2013 innehat. Als sein Stellvertreter wurde Karsten Heddenhausen, DC7OS, wiedergewählt. Ebenfalls wurden die beiden weiteren Stellvertreter Andre Kulp, DH6KA, und Gerald Ulbrich, DD4OI, in ihren Ämtern bestätigt. Als Gäste anwesend waren auch das DARC-Vorstandsmitglied Thomas von Grote, DB6OE, sowie Amateurratssprecher und Distriktsvorsitzender (F) Heinz Mölleken, DL3AH.

 

43. HAM RADIO vom 1. bis 3. Juni

Europas größte Amateurfunkmesse, die 43. HAM RADIO, findet in diesem Jahr vom 1. bis 3. Juni auf dem Messegelände Friedrichshafen statt. Unter dem Messemotto "Radioscouting - Abenteuer Jugendamateurfunk" stehen die Pfadfinder in diesem Jahr im Mittelpunkt. Wie auch die Funkamateure haben sie zum Ziel, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu fördern. Vor Ort erwarten die Besucher zudem ein umfangreiches Vortragsprogramm innerhalb des 69. Bodenseetreffens, eine Verkaufsausstellung sowie ein großer Flohmarkt. Detaillierte Informationen zur Messe hat der DARC in einem Vorabbericht zusammengestellt, den Sie in der CQ DL-Ausgabe Juni lesen können, die am 18. Mai erscheint. Der DARC freut sich schon jetzt auf viele Besucher aus dem In- und Ausland.

 

Aktuelle Conteste

10. Mai: Aktivitätstag BuA 2018 und QRP-Minimal-Art Session
12. Mai: DIG-QSO-Party UKW und Aktivitätswettbewerb Distrikt Franken
13. Mai: Aktivitätswettbewerb Franken
12. bis 13. Mai: CQ-M DX Contest und Alessandro Volta RTTY Contest
19. Mai: Hessen Contest
19. bis 20. Mai: King of Spain Contest
20. Mai: Hessen Contest
Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des Contest-Referates [dx] sowie mittels der Contesttermin-Tabelle in der CQ DL 5/18 auf S. 64.

 

Der Funkwetterbericht vom 8. Mai, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL

Rückblick vom 1. bis 7. Mai: Aus der Sonnenflecken-Progressionskurve [4] ist ersichtlich, dass wir das Sonnenfleckenminimum im 24. Zyklus bereits jetzt erreicht haben, etwa ein Jahr früher als erwartet. Nun hoffen wir, dass das Minimum nicht allzu lange dauert. In frühestens einem oder spätestens in drei Jahren wird es erste Prognosen zum 25. Sonnenfleckenzyklus geben. Der erste Sonnenfleck, der dem 25. Zyklus zugeordnet werden kann, war ja bereits am 20. Dezember 2016 sichtbar.
Wie in den Wochen zuvor, war es für den gemessenen solaren Flux - dieser lag knapp unter 70 Einheiten - unerheblich, ob keine oder ein Sonnenfleck sichtbar waren. Die koronalen Löcher waren das Salz in der Funkwettersuppe und sorgten zumindest für kurze positive Phasen, in denen die Ionosphäre etwas zusammengedrückt wurde. Diesmal dominierten bis zum Morgen des 5. Mai sehr ruhige geomagnetische Bedingungen mit guten DX-Möglichkeiten auf den Bändern unterhalb von 20 m. Am Samstagmorgen antwortete auf 40 m W6 kurz nach dem dortigen Sonnenuntergang, auch auf 80 m waren nordamerikanische Stationen ziemlich laut hörbar. In den Nächten zum Sonntag und zum Montag gab es intensive geomagnetische Stürme. Die k-Werte erreichten die Stufe 6 und sorgten für Aurora in Nordeuropa. Die oberen Bänder schwächelten an den meisten Tagen und öffneten bevorzugt in südliche Richtungen. Selbst auf 20 m war Nordamerika nicht täglich erreichbar. Auf dem 6-m-Band war hin und wieder die sporadische E-Schicht präsent.

Vorhersage bis zum 15. Mai:
Die Region 2708 wird uns begleiten und vielleicht einen C-Flare emittieren. Sonnenwind, der den geomagnetischen k-Index auf etwa 3 verharren lässt, bleibt bis etwa zum 8. Mai bestehen und beruhigt sich danach, sodass sich wieder ein ruhiges Erdmagnetfeld einstellen wird. Am sommerlichen Charakter der Ausbreitungsbedingungen wird sich nichts ändern, aber die Sporadic-E-Häufigkeit nimmt langsam zu. In den Dämmerungszeiten sind 60, 40 und 30 m immer noch die besten Bänder, ab 05:00 UTC öffnet 20 m ab und zu in Richtung Pazifik.

Es folgen nun die Orientierungszeiten für Grayline-DX, alle Zeiten in UTC:

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 19:05; Melbourne/Ostaustralien 21:06; Perth/Westaustralien 22:52; Singapur/Republik Singapur 22:56; Tokio/Japan 19:42; Honolulu/Hawaii 15:56; Anchorage/Alaska 13:28; Johannesburg/Südafrika 04:35; San Francisco/Kalifornien 13:06; Stanley/Falklandinseln 11:19; Berlin/Deutschland 03:22.

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 23:58; San Francisco/Kalifornien 03:06; Sao Paulo/Brasilien 20:45; Stanley/Falklandinseln 20:27; Honolulu/Hawaii 04:59; Anchorage/Alaska 06:19; Johannesburg/Südafrika 15:43; Auckland/Neuseeland 05:28; Berlin/Deutschland 18:44.

Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatte Stefan Hüpper, DH5FFL, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Diesen Rundspruch gibt es auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite sowie in Packet Radio unter der Rubrik DARC. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz - schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail ausschließlich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur nächsten Woche!

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Verzeichnis der Internetadressen (Rundspruchsprecher: Bitte nicht vorlesen!):
[1] www.bundesnetzagentur.de/berichte
[2] register.ham-digital.org
[3] register.ham-digital.org/data_protection.html
[4] www.swpc.noaa.gov/news/solar-cycle-24-status-and-solar-cycle-25-upcoming-forecast
[dx] www.darc.de/der-club/referate/referat-conteste/

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Quelle: https://www.darc.de/home/

 

Bundesnetzagentur stellt Jahresbericht 2017 vor

BNetzA

Die Bundesnetzagentur hat ihren Bericht für das Jahr 2017 vorgestellt. Auf Seite 71 des PDF-Dokuments geht die Behörde auf die Störungsbearbeitung und ihren Prüf- und Messdienst ein. In über 64 000 Fällen haben sich demnach Verbraucher und Institutionen an die Funkstörungsannahme der Bundesnetzagentur gewandt. Insgesamt verzeichne der Prüf- und Messdienst einen leichten Rückgang der vor Ort bearbeiteten Störungen. Für das Jahr 2017 verzeichnete die Behörde 5196 an der Zahl, in den Jahren zuvor bewegte sich das Gesamtvolumen im Bereich von 6180 in 2014 bis 6591 im Jahr 2015.

Diese Entwicklung war der möglichen Erhebung von Gebühren im Bereich der Störungsbearbeitung im Zuge der Umsetzung des Bundesgebührengesetzes geschuldet, so der Bericht. Für den Bereich Amateurfunk wurden dem Prüf- und Messdienst im Jahr 2017 404 Störungen gemeldet, 2016 waren es 422 und 2015 481. Eine entsprechende Balkengrafik ist im Dokument auf Seite 72 zu finden. Der eigentliche Schwerpunkt des Jahresberichtes liegt indes auf der Darstellung der Entwicklung im Bereich der Infrastrukturen und Digitalisierung allgemein. So sei das Datenvolumen in Fest- und Mobilfunknetzen erneut rasant angestiegen. 2017 wurden etwa 33 Mrd. Gigabyte Daten über Festnetze übertragen worden, was einer Steigerung von ca. 47 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Über Mobilfunknetze wurden ca. 1,4 Mrd. Gigabyte übertragen, 2016 waren es noch 918 Mio. Gigabyte – eine Steigerung um 52 %. Der Jahresbericht der Bundesnetzagentur ist über deren Webseite abrufbar:http://www.bundesnetzagentur.de/berichte.

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Das HAM-Mobil auf dem Streetlive Festival

streetlive-festival

Am 5. und 6. Mai ist im Zentrum von München mächtig was los: Das Streetlive Festival lockt mit vielen Attraktionen mehr 250.000 Besucher in die bayerische Metropole. Es gibt Ausstellungen, Künstler, ein gutes Dutzend Konzertbühnen, exotische Gastronomie, Mitmach-Aktionen für die Kids und vieles mehr. Auch der DARC e.V. präsentiert sich dort zum wiederholten Male in der Ludwigstrasse, direkt vor der Bayerischen Staatsbibliothek.

Das Public Relations-Team des Distrikts Oberbayern (C) hat dort wieder das Funk-Mobil positioniert, um der Öffentlichkeit unser spannendes Hobby vorzustellen. Geplant ist eine KW- und UKW-Funkstation, Videos mit AFU-Bezug, ein Mini-Peilwettbewerb für Kinder, ein Morse-Diplom und auch diverse Mitmach- und Bastel-Aktionen.

Bei den Veranstaltungen der letzten Jahre meldeten sich über 100 ernsthaft am Amateurfunkinteressierte, von denen rund 30 nachfolgend veranstaltete Lizenzvorbereitungskurse besuchten und auch ein Rufzeichen erhielten. Weitere Informationen unter http://www.streetlife-festival.de/ 

Quelle und Foto: DF2NU

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Quelle: https://www.darc.de/home/

1.200 Besucher bei der SAFA und der Mini Maker Faire

Funkamateure, Tüftler, Bastler und interessierte "Selbermacher" kamen am vergangenen Wochenende auf der Saarländischen Amateurfunkausstellung (SAFA) und der Mini Maker Faire in der Dillinger Stadthalle voll auf ihre Kosten. Die Kombination aus beiden Veranstaltunge zahlte sich aus: Insgesamt wurden 1.200 Besucher gezählt.

Die SAFA bietet den Besuchern einen gelungenen Mix aus kommerziellen und ideellen Ausstellern, einen Flohmarkt mit Amateurfunkartikeln, PC-Technik und Zubehör sowie Info-Stände zu den Themen YL und Notfunk. Zudem hat sich diese Veranstaltung zu einem beliebten Treffpunkt auch für die Nachbarn aus Luxemburg und der Luxemburger Amateur Radio Union etabliert.    

 

 

Ausgerichtet wurde diese Doppelveranstaltung vom Ortsverband Saarlouis (Q09). "Die Kombination aus Maker Faire und SAFA passen sehr gut zusammen", lobte der Distriktsvorsitzende Eugen Düpre, DK8VR, das Konzept und freute sich über die Veranstaltung. Seit 2011 organisiert der OV S09 diesen Amateurfunkmarkt, seit dem vergangenen Jahr in Kombination mit der Mini Maker Faire Dillingen Saar.   


Weitere Informationen unter https://www.darc.de/der-club/distrikte/q/ortsverbaende/09/.

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Quelle: https://www.darc.de/home/

Deutschland-Rundspruch 18/2018, 18. KW

DARC e.V., Lindenallee 4, 34225 Baunatal, Telefon 0561 949880

Deutschland-Rundspruch 18/2018, 18. KW

(Redaktionsschluss: Mittwoch 10 Uhr, freigegeben für Rundspruchsendungen ab Donnerstag, den 3. Mai 2018, 17:30 UTC. Aktuelle Audiofassung unterwww.ostseerundspruch.de/category/deutschland-rundspruch/ auch als RSS-Feed und www.darc.de/uploads/media/dlrs.mp3, die aktuelle PDF-Datei finden Sie im eingeloggten Zustand unter www.darc.de/nachrichten/deutschland-rundspruch/.
(An die Rundspruchsprecher: Internet-Linkverweise nicht vorlesen, z.B. [X]; lediglich für die Schriftfassung werden diese am Ende des Rundspruches aufgelistet.)

Hallo, liebe SWLs, YLs und OMs,
Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 18 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs für die 18. Kalenderwoche 2018. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen:

- Bundesnetzagentur gestattet 70-MHz-Betrieb zur Sporadic-E-Saison
- Über 1000 Teilnehmer bei der Umfrage zum Grundrauschen des EMV-Referats
- Oliver Schlag, DL7TNY, übernimmt das Referat Not- und Katastrophenfunk
- Aktuelles von der Bandwacht
- Zeppelinflüge auf der HAM RADIO - Ein Flug bereits ausgebucht
- Aktuelle Conteste
und
- Was gibt es Neues vom Funkwetter?

Hier die Meldungen:

Bundesnetzagentur gestattet 70-MHz-Betrieb zur Sporadic-E-Saison

Deutsche Funkamateure der Genehmigungsklasse A können wieder während der Sporadic-E-Saison 2018 einen Teilbereich des 4-m-Bandes bei 70 MHz für Experimente nutzen. Die betreffende Information ist am 2. Mai im Amtsblatt Nr. 8/2018 unter der Mitteilung 93/2018 der Bundesnetzagentur erschienen. Der Frequenzbereich und die Nutzungsbestimmungen sollen denen von 2017 entsprechen. Das heißt: Frequenzbereich: 70,150 MHz bis 70,180 MHz, Sendeleistung 25 Watt ERP, maximale Bandbreite 12 kHz, alle Sendearten, horizontale Polarisation. Die Regelung besteht ab Erscheinen des Amtsblattes bis zum 31. August 2018. Wie schon in den Jahren 2014, 2015 und 2017 gilt: Der Amateurfunk hat den Schutz anderer Funkdienste zu gewährleisten. Die entsprechende Amtsblattmitteilung wird sobald wie möglich auf den Amateurfunk-Internetseiten der BNetzA unter "Verfügungen und Mitteilungen" eingestellt [1]. Wie im Falle des 50-MHz-Bandes gibt es auch für ein 70-MHz-Band keine Zuweisung gemäß Artikel 5 der ITU Radio Regulations (Vollzugsordnung Funk) an den Amateurfunkdienst, sodass die Gestattungen national nach ITU-Artikel 4.4 erfolgen. Diese unterscheiden sich in den europäischen Ländern deutlich im Frequenzbereich und dessen Breite, sodass ggf. für Kontakte mit Funkamateuren im Ausland, die für ein anderes Frequenzsegment eine Sendegenehmigung haben, ein "Split-Betrieb" erforderlich ist.

 

Über 1000 Teilnehmer bei der Umfrage zum Grundrauschen des EMV-Referats

Bei der Umfrage zum Grundrauschen verzeichnet das EMV-Referat aktuell über 1000 Teilnehmer. Zwar liegen noch keine detaillierten bzw. zusammengefassten Ergebnisse vor, dennoch ist ein gewisser Streubereich der eingegebenen Daten bereits erkennbar: von echten S3 bis 9+20 dB an einem kalibrierten Empfänger in Verbindung mit einer abgestimmten Sendeantenne. "Sehr oft wurden auch Werte dazwischen im Bereich von S7 bis S9 gemeldet, das wissen wir auch", erklärt der DARC-EMV-Referent Klaus Eichel, DL6SES, telefonisch. In jedem Fall sieht er das Projekt als einen Schritt in die richtige Richtung: "Bisher hatten wir die Phase 1 - nur viel Gerede und keinerlei Zahlen. Nun, durch die Umfrage, bekommen wir zwar keine wissenschaftlich belastbaren Daten, aber immerhin einen guten subjektiven Eindruck von der Empfangssituation bei den Funkamateuren." Phase 2 sei laut seiner Aussage das ENAMS-System, welches aktuell durch Gelder aus der DARC-Mitgliedschaft Pro im Jahr 2018 gefördert wird - erste Informationen dazu wurden z.B. in der CQ DL 12/17 auf S. 15ff. und in der Ausgabe 2/18 auf S. 49ff. veröffentlicht. Auch wenn sich mancherorts die HF-Situation sich bereits verschlechtert hat, ist man dennoch nicht ganz machtlos. "Wenn einer sagt, er habe S8-Störungen, ist er einer von vielen. Wer aber gar nichts tut und ein Grundrauschen von S9 hat, ist selber schuld", fasst DL6SES zusammen. Die EMV-Umfrage, die aktuell zeitlich noch nicht begrenzt ist, finden Sie auf der DARC-Webseite [2].

 

Oliver Schlag, DL7TNY, übernimmt das Referat Not- und Katastrophenfunk

Bei seiner Sitzung am 21. und 22. April hat der Vorstand des DARC OM Oliver Schlag, DL7TNY, zum neuen Referenten für Not- und Katastrophenfunk berufen. "Ich sehe meine erste Aufgabe darin, den Ist-Zustand zu erfassen und zu schauen, was in den Distrikten und Ortsverbänden umgesetzt wird. Denn dort sind YLs und OMs bereits aktiv in Sachen Not- und Katastrophenfunk", erklärt DL7TNY. "In einem zweiten Schritt werden wir uns im Referat abstimmen, wo unsere Kompetenzen in Sachen Not- und Katastrophenfunk liegen und wie wir zukünftig arbeiten wollen", so der aktive Funkamateur aus dem OV Freunde des CCC (D23). Dort bekleidet Oliver Schlag das Amt des Vorsitzenden. Weitere Informationen zum Referat gibt es auf der DARC-Webseite [3].

 

Aktuelles von der Bandwacht

Nachfolgend die Nachrichten der DARC-Bandwacht, zusammengestellt von ihrem Leiter Wolfgang Hadel, DK2OM.
Zurzeit haben wir täglich Intruder aus China. Es handelt sich um Überhorizontradare, die im Burstmode senden und über das 20-m-Band springen. Sie arbeiten mit 42, 50 und 66,66 Sweeps pro Sekunde im FMOP-Mode. Das Radar mit 66,66 Sweeps/Sekunde hört sich an wie ein Nebelhorn. Zeitweise gehen auch die Breitbandradare auf Sendung mit 10 Sweeps/Sekunde und 160 kHz breit. Auf 7 MHz und 14 MHz stören sie ganz erheblich. Gegen Mittag findet man sie oft auf 14 MHz und abends auf 7 MHz. Auch auf 5 MHz - das Band ist sekundär zugeteilt - hatten wir in den vergangenen Wochen große Probleme. Auf 5361,8 kHz sendete ein Militärsystem aus Aarhus in Dänemark mit dem System 4285 einige Tage lang. Auf 5355,0 kHz sendete das russische System AT3004D aus Dnepropetrovsk und auf 5362,0 das gleiche System aus Kaliningrad. Da es sich hier um Primärnutzer handelt, müssen wir damit leben. Es bleibt die Frage, ob das russische Küstenradar in Makhachkala am Kaspischen Meer auch ein Primärnutzer ist. Es war am 25. April von 5340 bis 5430 kHz aktiv und zwar mit 43 Sweeps/sec. Das Band war nicht brauchbar, die Signalstärken betrugen hier S9 und mehr an einer nichtresonanten Antenne. Im Lautsprecher hörte man nur noch das tiefe Brummen. Illegale Nutzer hatten wir auch, nämlich spanische Fischer in USB auf 5350,0 kHz. Die Signale erzeugten Splatter bis 5352,5 kHz. Es gibt in diesem Bereich keine Frequenzzuweisungen an den Seefunk. Bitte vergessen Sie nicht das Bandwachttreffen mit Vorträgen auf der bevorstehenden HAM RADIO. Einzelheiten dazu gibt es auf der Webseite der Bandwacht [4]. Aktuelle Intruder findet man ebenfalls im Internet [5].

 

Zeppelinflüge auf der HAM RADIO - Ein Flug bereits ausgebucht

Auch auf der HAM RADIO in diesem Jahr hat der DARC e.V. einen Zeppelin gebucht, in dem ein Operator mitfliegt, um das Rufzeichen DL0ZZF/AM in die Luft zu bringen. Der Flug am Samstag, den 2. Juni, um 17.45 Uhr ist bereits ausgebucht. Bei guter Wetterlage wird Hans Schwarz, DK5JI, auf einem weiteren Flug FM-Betrieb auf 145,550 MHz aus dem Zeppelin machen: Dieser ist für den 2. Juni um ca. 18.20 Uhr terminiert. Interessenten, die gerne in der Luft dabei sein möchten, haben die Möglichkeit, einen der zehn begehrten Sitzplätze für den 30-minütigen Flug zu buchen. Folgende Informationen werden für eine verbindliche Buchung unter dem Kennwort "HAM RADIO" per E-Mail an DK5JI benötigt [6]: vollständige Rechnungsadresse, Handynummer für Erreichbarkeit am Flugtag - gerne auch Festnetznummer, Anzahl sowie Vor- und Nachnamen der Passagiere. Die Flüge finden nur bei optimalem Flugwetter statt. Für alle am Boden lockt eine QSL-Karte.

 

Aktuelle Conteste

5. bis 6. Mai: ARI International DX Contest und DARC VHF-/UHF-Mikrowellencontest
9. Mai: Rheinland-Pfalz-Aktivitätsabend
10. Mai: Aktivitätstag BuA 2018 und QRP-Minimal-Art Session
12. Mai: DIG-QSO-Party UKW und Aktivitätswettbewerb Distrikt Franken
13. Mai: Aktivitätswettbewerb Franken
12. bis 13. Mai: CQ-M DX Contest und Alessandro Volta RTTY Contest
Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des Contest-Referates [dx] sowie mittels der Contesttermin-Tabelle in der CQ DL 5/18 auf S. 64.

 

Der Funkwetterbericht vom 1. Mai, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL

Rückblick vom 24. bis 30. April: Die gemessenen Fluxwerte lagen erwartungsgemäß zwischen 73 und 69 solaren Fluxeinheiten. Seit dem 28. April ist die Sonne fleckenlos. Das geomagnetische Feld war an allen Tagen ruhig. Die Ausbreitungsbedingungen auf den Bändern unter 20 m waren gut. Nordamerikanische Stationen kann man auf 80 m bis etwa 05:00 UTC arbeiten, auf 40 und 30 m mindestens eine Stunde länger. 20 m öffnete nach Sonnenaufgang zuerst nach Süden hin und später nach Osten. 18 und 21 MHz waren nicht täglich offen, boten aber an einigen Tagen ziemlich laute DX-Signale.

Vorhersage bis zum 8. Mai:
Wir erwarten keine erhöhte Sonnenaktivität. Damit verharren die Fluxwerte im Bereich um 70 Einheiten. Bis zum 4. Mai sind keine geomagnetischen Störungen vorhergesagt worden. Am 5. Mai wird uns der Sonnenwind aus dem koronalen Loch CH 863 die nächsten geomagnetischen Störungen bringen. Eventuell gibt es am 3. und 4. Mai leicht angehobene Bedingungen wegen einer möglichen positiven Sturmphase. In dieser Woche ist der Meteorschwarm der Eta-Aquariden aktiv [7].

Es folgen nun die Orientierungszeiten für Grayline-DX, alle Zeiten in UTC:

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 18:59; Melbourne/Ostaustralien 21:00; Perth/Westaustralien 22:47; Singapur/Republik Singapur 22:56; Tokio/Japan 19:49; Honolulu/Hawaii 16:00; Anchorage/Alaska 13:48; Johannesburg/Südafrika 04:31; San Francisco/Kalifornien 13:14; Stanley/Falklandinseln 11:08; Berlin/Deutschland 03:53.

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 23:51; San Francisco/Kalifornien 03:00; Sao Paulo/Brasilien 20:40; Stanley/Falklandinseln 20:39; Honolulu/Hawaii 04:56; Anchorage/Alaska 06:01; Johannesburg/Südafrika 15:38; Auckland/Neuseeland 05:36; Berlin/Deutschland 18:32.

Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatte Stefan Hüpper, DH5FFL, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Diesen Rundspruch gibt es auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite sowie in Packet Radio unter der Rubrik DARC. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz - schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail ausschließlich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur nächsten Woche!

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Verzeichnis der Internetadressen (Rundspruchsprecher: Bitte nicht vorlesen!):
[1] www.bundesnetzagentur.de/amateurfunk
[2] www.darc.de/der-club/referate/emv/emv-umfrage-grundrauschen
[3] www.darc.de/der-club/referate/notfunk/
[4] www.iarums-r1.org/bandwacht/bw-2018.pdf
[5] www.iarums-r1.org/iarums/latest.pdf
[6] dk5ji(at)darc.de
[7] www.astronomie.at/meteor/metcal.asp
[dx] www.darc.de/der-club/referate/referat-conteste/

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Quelle: https://www.darc.de/home/

Schleswig-Holstein-Treffen in Eckernförde

SH-Treffen

Am 1. Mai veranstaltete der Distrikt M sein traditionelles Schleswig-Holstein-Treffen in Eckernförde. Gut 320 Besucher aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Dänemark

fanden den Weg in die Stadthalle. Mit einem Flohmarkt, einem YL-Treffen, Elektronik-Basteln für Kinder und einem Anreise-Mobilwettbewerb hat sich diese Veranstaltung bereits in der Vergangenheit einen Namen im Norden gemacht.

Das Programm wurde durch den Vortrag von OM Paolo Altamura, DL5LA, über den HamNet-Ausbau im Distrikt Schleswig-Holstein abgerundet. Der Distriktsvorsitzende Rolf Heide, DL1VH, ehrte Reinhard Buchheim, DL2CI, für seine 60-jährige DARC-Mitgliedschaft mit Urkunde und Ehrennadel. Dank der routinierten Organisation des Treffens durch den Ortsverband Eckernförde (M01) mit OVV Jürgen Heitmann, DK5LQ, an der Spitze war das SH-Treffen wieder eine rundum gelungene Veranstaltung. Die Besucherzahlen lagen leicht über denen des Vorjahres. 

Quelle: Rolf F. Heide, DL1VH

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Quelle: https://www.darc.de/home/

BNetzA gestattet 70 MHz Betrieb zur Sporadic-E-Saison 2018

Deutsche Funkamateure der Genehmigungsklasse A können wieder während der Sporadic-E-Saison 2018 einen Teilbereich des 4-m-Bandes bei 70 MHz für Experimente nutzen. Die betreffende Information ist am 2. Mai 2018 im Amtsblatt Nr. 8/2018 unter Mitteilung 93/2018 der Bundesnetzagentur erscheinen. Der Frequenzbereich und die Nutzungsbestimmungen sollen denen von 2017 entsprechen.

Das heißt: Frequenzbereich 70,150 MHz bis 70,180 MHz, Sendeleistung 25 Watt ERP, max. Bandbreite 12 kHz, alle Sendearten, horizontale Polarisation. Die neue Regelung gilt ab Veröffentlichung bis zum 31. August 2018. Wie schon in den Jahren 2014, 2015 und 2017 gilt: Der Amateurfunk hat den Schutz anderer Funkdienste zu gewährleisten. Die entsprechende Amtsblattmitteilung wird sobald wie möglich auf den Amateurfunk-Internetseiten der BNetzA unter „Verfügungen und Mitteilungen“ eingestellt:http://www.bundesnetzagentur.de/amateurfunk. Wie im Falle des 50-MHz-Bandes gibt es auch für ein 70-MHz-Band keine Zuweisung gemäß Artikel 5 der ITU Radio Regulations (Vollzugsordnung Funk) an den Amateurfunkdienst, so dass die Gestattungen national nach ITU-Artikel 4.4 erfolgen. Diese sind in den europäischen Ländern deutlich verschieden im Frequenzbereich und dessen Breite, so dass ggf. für Kontakte mit Funkamateuren im Ausland, die für ein anderes Frequenzsegment eine Sende-genehmigung haben, ein „Split-Betrieb" erforderlich ist.

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Quelle: https://www.darc.de/home/