Deutschland-Rundspruch 3/2018, 3. KW

DARC e.V., Lindenallee 4, 34225 Baunatal, Telefon 0561 949880

Deutschland-Rundspruch 3/2018, 3. KW

(Redaktionsschluss: Mittwoch 10 Uhr, freigegeben für Rundspruchsendungen ab Donnerstag, den 18. Januar 2018, 17:30 UTC. Aktuelle Audiofassung unterwww.ostseerundspruch.de/category/deutschland-rundspruch/ auch als RSS-Feed und www.darc.de/uploads/media/dlrs.mp3, die aktuelle PDF-Datei finden Sie im eingeloggten Zustand unter www.darc.de/nachrichten/deutschland-rundspruch/.
(An die Rundspruchsprecher: Internet-Linkverweise nicht vorlesen, z.B. [X]; lediglich für die Schriftfassung werden diese am Ende des Rundspruches aufgelistet.)

Hallo, liebe SWLs, YLs und OMs,
Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 3 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs für die 3. Kalenderwoche 2018. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen:

- DA0HQ ist Vizeweltmeister 2017
- RTA-Stellungnahme zum Vorhabenplan der BNetzA für das Jahr 2018
- Rund 5200 Funkstörungen im Jahr 2017
- Klausurtagung des DARC-Vorstands
- Radiostation ROI startet Sendebetrieb
- Aktuelle Conteste
und
- Was gibt es Neues vom Funkwetter?

Hier die Meldungen:

DA0HQ ist Vizeweltmeister 2017

Der amerikanische Amateurfunkverband ARRL hat die Ergebnisse der Weltmeisterschaft auf den Kurzwellenfrequenzen - der IARU HF Championship - veröffentlicht. Das deutsche DA0HQ-Team erreichte über 18,5 Millionen Punkte und wurde damit 2. hinter dem spanischen Team EF4HQ mit 19,6 Millionen Punkten. Den 3. Platz erreichte das französische Team TM0HQ mit 17,9 Millionen Punkten. Dank einer geringeren Fehlerquote konnte DA0HQ noch am TM0HQ-Team vorbeiziehen, welches nach den eingereichten Ergebnissen auf Platz 2 lag. Teamleiter Björn Bieske, DL5ANT, dankte allen Mitstreitern sowie allen YLs und OMs, die DA0HQ unterstützt und angerufen haben. Hier noch eine Erinnerung: Wer seine Lowpower- bzw. QRP-Meldung für den DA0HQ-Sprintwettbewerb noch nicht eingetragen hat, sollte dies umgehend auf der DA0HQ-Webseite tun, sodass die Wertung finalisiert werden kann [1].

 

RTA-Stellungnahme zum Vorhabenplan der BNetzA für das Jahr 2018

Der Runde Tisch Amateurfunk (RTA) hat zum Vorhabenplan der Bundesnetzagentur für das Jahr 2018 eine Stellungnahme verschickt. Diese ist in einer aktuellen Vorstandsinformation veröffentlicht. Inhaltlich greift der RTA die drei Themen Prüf- und Messdienst, Marktüberwachung und Normen auf. Für den Bereich des Prüf- und Messdienstes kritisiert der RTA, dass er im Vorhabenplan nicht erkennen könne, wie die Bundesnetzagentur bei den massiv zunehmenden Breitbandstörungen vorgehen wolle. Der RTA sieht hier dringenden Handlungsbedarf, z.B. eine Festsetzung, die Datenübertragung auf ungeschirmten bzw. unsymmetrischen Kabeln verbietet.
Für den Bereich der Marktüberwachung sieht der RTA Probleme bei der Überwachung nicht konformer Produkte, die den europäischen Markt erreichen, bzw. direkt aus Asien an den Endkunden gesendet werden. Im Schreiben wird angeregt, dass die Bundesnetzagentur hier an wenigen exemplarischen Fällen mit großem Abschreckungscharakter einschneidende Bußgelder verhängt, damit das Gebaren solcher Inverkehrbringer möglichst schnell endet. Die Vorstandsinformation ist auf der DARC-Webseite abrufbar [2].

 

Rund 5200 Funkstörungen im Jahr 2017

Laut einer Pressemitteilung der Bundesnetzagentur hat der Prüf- und Messdienst der Behörde im Jahr 2017 in rund 5200 Fällen Funkstörungen und elektromagnetische Unverträglichkeiten vor Ort ermittelt und beseitigt. Knapp 800 Störungen betrafen sicherheitsrelevante Bereiche wie den Flugfunk, den Funkverkehr von Rettungsdiensten, Feuerwehr und Polizei sowie den Bahnfunk. "Der Prüf- und Messdienst leistet einen wichtigen Beitrag zum Verbraucherschutz und sorgt für eine effiziente und störungsfreie Nutzung des Frequenzspektrums", erklärte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. "Umso mehr freuen wir uns, dass die Verbraucher unser Angebot auch weiterhin kostenfrei nutzen können, wenn die Störung unverschuldet verursacht wurde". Der Prüf- und Messdienst der Bundesnetzagentur ist an 19 Standorten im Bundesgebiet vertreten.
Funkamateure, die eine Störung melden wollen, können sich an die Funkstörungsannahme der Bundesnetzagentur wenden. Diese ist rund um die Uhr unter der Rufnummer (0 48 21) 89 55 55 oder per E-Mail [3] erreichbar. Bitte beachten Sie, bei der Absendung der Störungsmeldung immer den DARC mit auf CC zu setzen [4]. Ist der DARC eingebunden, kann er auch bei Bearbeitungsstillstand auf die BNetzA einwirken oder bei schwerwiegenden Fällen, welche die Interessen aller Funkamateure betreffen, eventuell mit einem Fachanwalt gerichtlich vorgehen. Auch wenn Geräte wegen ihrer mangelhaften elektromagnetischen Immunität in der Umgebung einer Amateurfunkstelle auffällig werden, sind diese Vorkommnisse der Geschäftsstelle zur Kenntnis zu geben. Nur eine komplette Übersicht aller an die BNetzA gemeldeten elektromagnetischen Störungen und Unverträglichkeiten hilft uns bei der weiteren Lobbyarbeit. Weitere Informationen zu Funkstörungen sind auf der Webseite der Bundesnetzagentur veröffentlicht [5].

 

Klausurtagung des DARC-Vorstands

Ende Januar trifft sich der Vorstand des DARC e.V. zu einer Klausurtagung in Regensburg. Im Rahmen dieser Tagung steht der Vorstand seinen Mitgliedern am Samstag, den 27. Januar, zwischen 14 und 16 Uhr für Fragen, Anregungen und Diskussionen zur Verfügung. Treffpunkt ist das Hotel "Götzfried", Wutzlhofen 1 in 93057 Regensburg. Um den für diese Gesprächsrunde benötigten Platz abschätzen zu können, bittet der Vorstand alle Interessierten um eine kurze formlose Nachricht per E-Mail mit Angabe der Personenzahl [7]. Der Vorstand wird sich künftig auf allen größeren Veranstaltungen den Fragen und Vorschlägen der Mitglieder stellen. Dafür soll, wenn möglich, jeweils ein Zeitfenster freigehalten werden. Sprechstunden also, bei denen sowohl im großen Auditorium als auch in Einzelgesprächen eventuelle Unklarheiten beseitigt und neue Ideen gefunden werden können.

 

Radiostation ROI startet Sendebetrieb

Im Januar 2018 startete die Radiostation Radio Oberlausitz International ihren Sendebetrieb. Sie sendet Programminhalte zu oberlausitzer Besonderheiten, Interessantes aus aller Welt und Beiträge zum Amateur-, Not- und Seefunk. Sie befindet sich in der oberlausitzer Stadt Zittau und richtet sich an internationale Hörer. Umrahmt wird das Programm mit Musik von Sendern wie Radio Nordsee International. Der Inhaber von Radio Oberlausitz International, Andre Bräutigam, hat den Beruf des Rundfunk-Sendetechnikers erlernt und danach auf diesem Fachgebiet studiert. Im weiteren Verlauf des Jahres werden die Ausstrahlungen von Radio Oberlausitz International auf 6070 kHz im 49-m-Band durch Kooperation mit Channel292 bezüglich der Sendezeit erweitert. Sendeplätze außerhalb von Europa werden durch Zusammenarbeit mit internationalen Radiostationen aufgebaut. Zusätzlich zur analogen Aussendung auf Kurzwelle werden digitale Aussendungen auf 6070 kHz die Inhalte des Bild-Radios zugänglich machen. Die Sendungen werden mit 10 kW und 100 kW im 49-m-Band ausgestrahlt. Eine Erweiterung der Sendefrequenzen und Sendeleistung ist vorgesehen. Empfangsberichte werden zeitnah mit einer "ROI-Card" - analog zur QSL- bzw. eQSL-Karte - bestätigt. Hörerbeiträge sind willkommen und werden bei Eignung gern gesendet. Das Programm ist jeden ersten Samstag im Monat von 20 bis 24 Uhr Lokalzeit auf 6070 kHz im 49-m-Band und täglich von 18 bis 24 Uhr über YouTube als Livestream zu empfangen. Weitere Informationen gibt es im Internet [8].

 

Aktuelle Conteste

20. bis 21. Januar: HA DX Contest
21. Januar: OK VHF/UHF/SHF Activity Contest
27. bis 28. Januar: REF Contest, BARTG RTTY Sprint und UBA DX Contest
Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des Contest-Referates [dx] sowie mittels der Contesttermin-Tabelle in der CQ DL 1/18 auf S. 60.

 

Der Funkwetterbericht vom 16. Januar, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL

Rückblick vom 8. bis 15. Januar: Die Messwerte der 10-cm-Radiostrahlung der Sonne, des solaren Fluxes, betrugen wie in der Vorwoche konstant 70 Einheiten. Der einzige Sonnenfleck 2696 war wiederum nur Zierde und inaktiv. Geomagnetische Störungen gab es am 8. Januar sowie in den Nachtstunden des 14. und 15. Januar. An den anderen Tagen fanden wir ruhige geomagnetische Bedingungen mit k-Werten zwischen 2 und 0 vor. Die DX-Bedingungen auf den Bändern unter 14 MHz waren sehr gut. Abends ab etwa 19:00 UTC war an einigen Tagen das 40-m-Band weltweit offen. Japanische, afrikanische und amerikanische Stationen waren zeitgleich präsent und mit 100 W zu arbeiten. Beim DARC 10-m-Contest war die Streckendämpfung und das Fading im Vergleich zu den Vorjahren deutlich größer.

Vorhersage bis zum 23. Januar:
Wir erwarten unveränderte sehr geringe Sonnenaktivität. Die Fluxwerte werden konstant bei 70 Fluxeinheiten verharren. Die koronalen Löcher bleiben funkwetterbestimmend. Wir erwarten bis zum 18. Januar ein überwiegend ruhiges geomagnetisches Feld, bevor das koronale Loch CH848 geoeffektiv wird und bis zum 21. Januar unser Erdmagnetfeld stört. Die DX-Bedingungen auf den Bändern unter 20 m bleiben gut. Geringe Dämpfung und eine nur kurz bei Tageslicht wirkende D-Schicht begünstigen diesen winterlichen Charakter. Auf 20 m und an einigen Tagen auch auf 17 m finden wir Bandöffnungen nicht nur nach Süden hin. Die kaum bekannten Meteorströme der Draconiden, Bootiden, Delta Cancriden und Alpha Leoniden [9], die uns im Januar ein paar Eisenatome in die Ionosphäre spucken, führen hin und wieder zu kurzen Ausbildungen der sporadischen E-Schicht. Wenn man beispielsweise im vermeintlich geschlossenen 10-m-Band CQ ruft, wird man oftmals von RBN-Empfängern aus Finnland rückgemeldet.

Es folgen nun die Orientierungszeiten für Grayline-DX, alle Zeiten in UTC:

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 17:18; Melbourne/Ostaustralien 19:15; Perth/Westaustralien 21:26; Singapur/Republik Singapur 23:12; Tokio/Japan 21:50; Honolulu/Hawaii 17:11; Anchorage/Alaska 18:52; Johannesburg/Südafrika 03:29; San Francisco/Kalifornien 15:24; Stanley/Falklandinseln 08:03; Berlin/Deutschland 07:09.

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 21:54; San Francisco/Kalifornien 01:16; Sao Paulo/Brasilien 21:58; Stanley/Falklandinseln 00:09; Honolulu/Hawaii 04:10; Anchorage/Alaska 01:23; Johannesburg/Südafrika 17:05; Auckland/Neuseeland 07:42; Berlin/Deutschland 15:23.

Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatte Stefan Hüpper, DH5FFL, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Diesen Rundspruch gibt es auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite sowie in Packet Radio unter der Rubrik DARC. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz - schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail ausschließlich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur nächsten Woche!

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Verzeichnis der Internetadressen (Rundspruchsprecher: Bitte nicht vorlesen!):
[1] www.da0hq.de
[2] www.darc.de/nachrichten/vorstandsinformationen
[3] funkstoerung(at)bnetza.de
[5] darc(at)darc.de
[6] www.bundesnetzagentur.de/funkstoerungen
[7] dl7ate(at)darc.de
[8] www.radio-oberlausitz-international.de
[9] www.astronomie.at/meteor/metcal.asp
[dx] www.darc.de/der-club/referate/referat-conteste/

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Quelle: https://www.darc.de/home/

WSPR-Bake in der Antarktis im Testbetrieb aktiv

Antarktis

Am 15. Januar in den Nachmittagsstunden wurde der Multiband-Empfänger der permanenten WSPR-Bake auf der Forschungsstation „Neumayer III“ des Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in der Antarktis erstmals in Betrieb genommen. Der Empfänger ist Teil eines wissenschaftlichen Projekts der TU München in Zusammenarbeit mit der Hochschule Bremen und dem DARC e.V.

Die Installation ist noch im Test und wird noch mehrere Wochen lang immer wieder für Wartungsarbeiten und Nachbesserungen an Antennentechnik und Software abgeschaltet werden, bevor sie in den geplanten mehrjährigen Regelbetrieb am endgültigen Installationsort übergehen kann. Vor Ort befinden sich aktuell die drei Funk-Spezialisten und DARC-Mitglieder Felix Riess, DL5XL, Matthias Maasch, DH5CW, und Daniel Noll, DL1SU, welche die Einrichtung vorgenommen haben. Die Technik besteht aus einem WSPR-Multiband-Empfänger auf Basis eines Red Pitaya, der simultan bis zu acht Bänder von 160 m bis 6 m beobachten und mehrere hundert Empfangsberichte stündlich in das WSPR-Net einspeisen kann. In einigen Tagen ist auch die Inbetriebnahme eines Multiband-Senders mit 5 W Ausgangsleistung an einer Procom-Vertikalantenne vorgesehen.

Die ersten Betriebsergebnisse haben alle Projektbeteiligten positiv überrascht. Nach weniger als einem Tag im Netz hat DPØGVN bereits mehr als 300 verschiedene Baken des WSPR-Netzes empfangen und die Daten ins Internet übertragen können. Dies ist einem extrem störarmen Standort, weitab jeglicher menschlicher Zivilisation und aller Störquellen, geschuldet. Das Bakenprojekt auf der Forschungsstation wurde von zwei Professoren initiiert, die auch Funkamateure sind. Das ist zum einen Prof. Dr. Ulrich Walter, DG1KIM, Wissenschaftsastronaut der ESA und Ordinarius für Weltraumtechnik an der TU München. Ebenso mit beteiligt ist der bekannte SDR-Spezialist Prof.Dr. Michael Hartje, DK5HH, von der Hochschule in Bremen, der sich um die Software- Lösungen kümmert.

Der DARC e.V. ist eng mit in das Projekt eingebunden, da die weltweite Gemeinschaft der Funkamateure damit erstmals ein „Schwarmprojekt“ ermöglicht um die Datenbasis für systematische wissenschaftliche Auswertungen der Ausbreitungspfade in Polarregionen zu generieren. Die Geräte für dieses wissenschaftliche Projekt wurden sämtlich ehrenamtlich von mehreren Funkamateuren aufgebaut.

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Quelle: https://www.darc.de/home/

 

RTA-Stellungnahme zum Vorhabenplan der BNetzA 2018

DARC

Der Runde Tisch Amateurfunk (RTA) hat zum Vorhabenplan der Bundesnetzagentur für das Jahr 2018 eine Stellungnahme verschickt. Diese ist in einer aktuellen Vorstandsinformation veröffentlicht. Inhaltlich greift der RTA die drei Themen Prüf- und Messdienst, Marktüberwachung und Normen auf. Für den Bereich des Prüf- und Messdienstes kritisiert der RTA, dass er im Vorhabenplan nicht erkennen könne, wie die Bundesnetzagentur bei den massiv zunehmenden Breitbandstörungen vorgehen will.

Der RTA sieht hier dringenden Handlungsbedarf, z.B. eine Festsetzung, die Datenübertragung auf ungeschirmten bzw. unsymmetrischen Kabeln verbietet. Für den Bereich der Marktüberwachung sieht der RTA Probleme bei der Überwachung nicht konformer Produkte, die den europäischen Markt erreichen, bzw. direkt aus Asien an den Endkunden gesendet werden. Im Schreiben wird angeregt, dass die Bundesnetzagentur hier an wenigen exemplarischen Fällen mit großem Abschreckungscharakter einschneidende Bußgelder verhängt, damit das Gebaren solcher Inverkehrbringer möglichst schnell endet. Die Vorstandsinformation ist auf der DARC-Webseite unter https://www.darc.de/nachrichten/vorstandsinformationen/ abrufbar.

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Quelle: https://www.darc.de/home/

10m Contest: Log-Upload funktioniert wieder

Liebe 10m Contest-Teilnehmer, 

die Datenbank, die hinter dem Log-Upload die Logs speichert, hatte gestern erhebliche technische Probleme. Vermutlich bedingt durch eine Kombination einer neuen Hardwarekomponente im Server und eines fehlerbehafteten Neustarts der Datenbank-Software. Dies hat sich gestern im Laufe des Nachmittags hochgeschaukelt und der Server konnte so gut wie keine Logs korrekt annehmen. Wir bitten die damit verbundenen Schwierigkeiten zu entschuldigen.

Inzwischen läuft die Datenbank wieder und wir bitten alle Teilnehmer, ihre Logs erneut hochzuladen:

Hier ist der Link zum Logupload:

Vielen Dank an DJ0ZY und DL6MHW für die vielen Stunden Arbeit. 

73 Christoph DK9TN

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Quelle: https://www.darc.de/home/

DA0HQ ist Vizeweltmeister 2017

Der amerikanische Amateurfunkverband ARRL hat die Ergebnisse der Weltmeisterschaft auf den Kurzwellenfrequenzen (IARU HF Championship) veröffentlicht. Das deutsche DA0HQ-Team erreichte über 18,5 Millionen Punkte und wurde damit 2. hinter dem spanischen Team EF4HQ mit 19,6 Millionen Punkten. Den 3. Platz erreichte das französiche Team TM0HQ mit 17,9 Millionen Punkten.

Dank einer geringere Fehlerquote könnte DA0HQ noch am TM0HQ-Team vorbeiziehen, welches nach den eingereichten Ergebnissen auf Platz 2 lag. Teamleader Björn Bieske, DL5ANT, dankte allen Mitstreitern sowie allen YLs und OMs, die DA0HQ unterstützt und angerufen haben. 

Hier noch eine Erinnerung: Wer seine Lowpower- bzw QRP-Meldung für den DA0HQ-Sprintwettbewerb noch nicht eingetragen hat, sollte dies umgehend auf der Webseite http://www.da0hq.de tun, sodass die Wertung finalisiert werden kann.

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Quelle: https://www.darc.de/home/

Archiv der ehemaligen DFA-Website abrufbar

Die Inhalte der Website der ehemaligen CB-Funk-Vereinigung "Deutsche Funk Allianz" (DFA) können seit Anfang 2018 unter neuen Domain www.deutschefunkallianz.deabgerufen werden.

Domaininhaber ist der ehemalige Pressesprecher und Webmaster der DFA, Hans-Werner Hoppe. Er hat die Seiten (Stand: 31. Dezember 2016) archiviert und stellt sie nunmehr für Recherchezwecke zur Verfügung. (Die alte Domain www.deutsche-funk-allianz.de - mit Bindestrichen - ist nicht mehr erreichbar.)

Die DFA, die sich als "CB-Parlament" verstand, war im Dezember 2016 aus dem Vereinsregister gelöscht worden (das Funkmagazin berichtete). Bestrebungen, den Verein unter derselben oder einer ähnlichen Bezeichnung wieder neu aufzubauen, blieben bisher ergebnislos.

- wolf -

© FM-FUNKMAGAZIN
www.funkmagazin.de

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Quelle: http://funkmagazin.de/110118.htm

 

Rund 5200 Funkstörungen im Jahr 2017

Laut einer Pressemitteilung der Bundesnetzagentur hat der Prüf- und Messdienst der Behörde im Jahr 2017 in rund 5200 Fällen Funkstörungen und elektromagnetische Unverträglichkeiten vor Ort ermittelt und beseitigt. Knapp 800 Störungen betrafen sicherheitsrelevante Bereiche wie den Flugfunk, den Funkverkehr von Rettungsdiensten, Feuerwehr und Polizei und den Bahnfunk.

„Der Prüf- und Messdienst leistet einen wichtigen Beitrag zum Verbraucherschutz und sorgt für eine effiziente und störungsfreie Nutzung des Frequenzspektrums“, erklärte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Umso mehr freuen wir uns, dass die Verbraucher unser Angebot auch weiterhin kostenfrei nutzen können, wenn die Störung unverschuldet verursacht wurde.“

Aufgaben des Prüf- und Messdienstes der Bundesnetzagentur 

Neben der Funkstörungsbearbeitung kontrolliert der Prüf- und Messdienst zum Beispiel Frequenznutzungen, die Umsetzung von Versorgungsverpflichtungen im Mobilfunk und die Einhaltung von Grenzwerten der elektromagnetischen Umweltverträglichkeit. 

Außerdem stellt der Prüf- und Messdienst bei Großveranstaltungen, zum Beispiel beim Tour de France-Auftakt in Düsseldorf oder bei der UN-Klimaschutzkonferenz in Bonn sicher, dass Frequenzen störungsfrei für die unterschiedlichsten Funkanwendungen genutzt werden können.  

Der Prüf- und Messdienst der Bundesnetzagentur ist an 19 Standorten im Bundesgebiet vertreten. 

Funkamateure, die eine Störung melden wollen, können sich an die Funkstörungsannahme der Bundesnetzagentur wenden. Diese ist rund um die Uhr unter der Rufnummer (04821) 89 55 55 oder per E-Mail unter funkstoerung(at)bnetza.de erreichbar. Bitte beachten Sie, bei der Absendung der Störungsmeldung immer die DARC-E-Mail-Adresse darc(at)darc.de mit auf CC zu setzen. Ist der DARC eingebunden, kann er auch bei Bearbeitungsstillstand auf die BNetzA einwirken oder bei schwerwiegenden Fällen, die die Interessen aller Funkamateure betreffen, ggf. mit einem Fachanwalt gerichtlich vorgehen. Auch wenn Geräte wegen ihrer mangelhaften elektromagnetischen Immunität in der elektromagnetischen Umgebung einer Amateurfunkstelle auffällig werden, sind diese Vorkommnisse der Geschäftsstelle zur Kenntnis zu geben. Nur eine komplette Übersicht aller an die BNetzA gemeldeten elektromagnetischen Störungen und Unverträglichkeiten hilft uns bei der weiteren Lobbyarbeit. 

Weitere Informationen zu Funkstörungen sind unterwww.bundesnetzagentur.de/funkstoerungen veröffentlicht.

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Quelle: https://www.darc.de/home/

DARC 10m-Contest

Der DARC lädt zum 10m-Contest an diesem Sonntag, 14. Januar 2018 von

0900-1059 UTC ein. Es werden sicherlich wieder ca. 1000 Teilnehmer an diesem 

interessanten Kurz-Contest auf 10m teilnehmen. 

 

 

Die Contest-Ausschreibung findet sich hier:
www.darc.de/der-club/referate/conteste/darc-10m-contest/regeln/
Weitere Links:
Logupload
www.dxhf.darc.de/~d10mlog/upload.cgi
Ergebnisarchiv:
www.dxhf.darc.de/~mydxhf/cms/cgi-bin/score_db2.cgi
Allen Teilnehmern viel Spaß und Erfolg!
73 Christoph DK9TN
(DARC 10m-Contestmanager) 

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Quelle: https://www.darc.de/home/

Deutschland-Rundspruch 2/2018, 2. KW

DARC e.V., Lindenallee 4, 34225 Baunatal, Telefon 0561 949880

Deutschland-Rundspruch 2/2018, 2. KW

(Redaktionsschluss: Mittwoch 10 Uhr, freigegeben für Rundspruchsendungen ab Donnerstag, den 11. Januar 2018, 17:30 UTC. Aktuelle Audiofassung unterwww.ostseerundspruch.de/category/deutschland-rundspruch/ auch als RSS-Feed und www.darc.de/uploads/media/dlrs.mp3, die aktuelle PDF-Datei finden Sie im eingeloggten Zustand unter www.darc.de/nachrichten/deutschland-rundspruch/.
(An die Rundspruchsprecher: Internet-Linkverweise nicht vorlesen, z.B. [X]; lediglich für die Schriftfassung werden diese am Ende des Rundspruches aufgelistet.)

Hallo, liebe SWLs, YLs und OMs,
Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 2 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs für die 2. Kalenderwoche 2018. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen:

- Amateurfunksatellit AMSAT Fox-1D in den Startlöchern
- Viele Bewerbungen für Schulkontakte mit der ISS
- YOTA-Camp Südafrika 2018
- Organisationstreffen des WRTC e.V. in Berlin
- Interaktive Kalenderfunktion im Notfunkforum
- Termine
- Aktuelle Conteste
und
- Was gibt es Neues vom Funkwetter?

Hier die Meldungen:

Amateurfunksatellit AMSAT Fox-1D in den Startlöchern

Für den 12. Januar ist der Start des nächsten Amateurfunksatelliten der AMSAT, Fox-1D, vom Satish Dhawan Space Centre in Sriharikota in Indien geplant. Fox-1D ist Teil der PSLV-C40-Mission und wird zusammen mit einem Satelliten der indischen Regierung und 30 weiteren Nutzlasten in den Orbit gebracht. Der Downlink arbeitet auf 145,880 MHz FM und Uplinks gibt es ebenfalls in FM auf 435,350 MHz sowie 1267,350 MHz mit 67 Hz CTCSS-Ton. Die AMSAT will Keplerelemente so schnell wie möglich zur Verfügung stellen, sobald Fox-1D im Orbit aktiv ist. Zu den weiteren Nutzlasten gehört auch der französische PicSat zur Beobachtung des Weltraums. Er trägt einen V/U-FM-Transponder mit einer Eingabe auf 145,910 MHz und einer Ausgabe auf 435,525 MHz.

 

Viele Bewerbungen für Schulkontakte mit der ISS

Laut Francesco de Paolis, IK0WGF - dieser ist im Programm Amateur Radio on International Space Station, kurz ARISS, für die Auswahl von Schulen für Skeds zuständig - gab es in Deutschland 14 Bewerbungen für einen Kontakt mit Alexander Gerst, KF5ONO, bei seinem Flug 2018. Allerdings soll es nur wenige Slots dafür geben. Laut dem Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt, kurz DLR, haben das Schülerlabor Braunschweig, DN2DLR/DLR-Event Nr. 1, das Friedrich-Franz-Gymnasium Parchim, DC1RSN/DLR-Event Nr. 2, und das Kardinal-Frings-Gymnasium Bonn, DL0IL/DLR-Event Nr. 3, je einen Zuschlag bekommen. In Dresden hat sich das Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium gemeinsam mit dem DLR_School_Lab TU Dresden, DL0TSD vom OV S09, beworben und wartet auf "Listenplatz 4". Wie schon im Jahr 2014 werden Doppel- und sogar dreifach QSOs - also mit zwei bis drei Schulen gleichzeitig - angestrebt, um möglichst vielen Bewerbern eine Chance zu geben. Nach gegenwärtigem Stand soll es bei uns eine Kooperation mit dem Liborius-Gymnasium Dessau, DK0LG/DLR-Event Nr. 4, geben. Insgesamt sieht die Liste zehn DLR-Events mit Alexander Gerst vor, die auch vom DLR unterstützt werden. Das wäre eine deutliche Steigerung gegenüber 2014, wo es nur vier Kontakte gab. Alle Infos zu den von ARISS akzeptierten Bewerbungen findet man im Internet [1]. In Dresden bereiten sich zurzeit sechs Schüler aus fünften bis siebten Klassen einmal wöchentlich aktiv mit Vorbereitungen auf SWL- und Amateurfunkprüfungen auf den Kontakt vor. Alle sind Mitglieder im OV Pentacon Dresden (S09). Darüber berichtet Thomas Hetland, DL8DXW.

 

YOTA-Camp Südafrika 2018

Die achte Auflage des YOTA-Camps wird in diesem Jahr von der South African Radio League (SARL) ausgerichtet. Es wird in Südafrika in der zentralen Provinz Gauteng stattfinden. Die ganze Woche verspricht, eine unvergessliche Erfahrung für die Teilnehmer zu werden. Eine Vielzahl von Amateurfunkaktivitäten sowie das Erkunden der afrikanischen Kultur sind geplant. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit zum Kennenlernen und Pflegen internationaler Freundschaften, Erlernen neuer Fähigkeiten, Funken als ZS9YOTA, und am wichtigsten, viel Spaß dabei zu haben.
Die Woche wird sich aber auch auf das zentrale Thema "Train the Trainer" fokussieren. Zusätzlich zum aktuellen Event mit kulturellem und amateurfunkbezogenem Fokus sollen die Aktivitäten auch junge Botschafter für den Amateurfunk hervorbringen. Die Idee ist, dass die Teilnehmer ähnliche Events auf lokaler, nationaler oder subregionaler Ebene selbst organisieren. Hiermit wird versucht, die Reichweite von YOTA weiter zu vergrößern. Jeder IARU-Region-1-Mitgliedsverband ist eingeladen, ein Team zu senden. Ein Team besteht aus einem Teamleader und mehreren Teammitgliedern. Wer zwischen 18 und 26 Jahren alt ist und sich für das YOTA-Camp in Südafrika interessiert, findet die komplette Ausschreibung im Internet [2]. Bewerbungen per E-Mail werden bis zum 7. Februar entgegengenommen [3].

 

Organisationstreffen des WRTC e.V. in Berlin

Am 6. Januar trafen sich die Organisatoren der WRTC in Berlin, um die finale Planung zu besprechen. Wegen der sehr umfangreichen Tagesordnung begann das Treffen bereits um 8 Uhr und dauerte bis in die späten Abendstunden. Abgehandelt wurden insgesamt 14 Themenkomplexe von der detaillierten Veranstaltungsplanung, über IT, die Finanzierung bis zur Organisation der Helfer.
In Sachen Finanzierung sind einige Zusatzkosten zu stemmen. Der leitende Fundraiser Rudolf Schwenger, DJ3WE, ist aber zuversichtlich, dass die fehlenden Mittel dank der Spender in den nächsten Monaten aufgebracht werden können. Vor allem die Abgabe der Stationspakete ab 1. Februar ist ein wichtiger Baustein. Als große Herausforderung steht in den nächsten Wochen die Gewinnung von ca. 150 weiteren Vor-Ort-Helfern (Volunteers) auf dem Programm. Vor allem Site-Manager, die im Fieldday-Modus die Wettkampfstätten und die Funksportler betreuen, werden gesucht. Viele offene Fragen wurden besprochen. So wurde festgelegt, dass alle Vor-Ort-Helfer zur großen Siegerehrung am Montagabend eingeladen werden. In den nächsten Wochen soll eine spezielle Präsentation aktiven OVs und FD-Teilnehmern zur Verfügung gestellt werden. Zudem stiftet der WRTC 2018 e.V. das VOTA-Diplom, für das die Volunteers exklusive VOTA-Nummern verteilen. Es kann ab sofort über das DCL beantragt werden. Für alle offenen Probleme wurden Lösungsvorschläge erarbeitet und Verantwortlichkeiten geklärt. Es gibt noch viel zu tun, damit die deutsche WRTC wie geplant ein Erfolg wird. Darüber berichtet Michael Höding, DL6MHW.

 

Interaktive Kalenderfunktion im Notfunkforum

Im Notfunkforum [4], einem Zusammenschluss von notfunkinteressierten Funkamateuren, gibt es jetzt einen interaktiven Kalender, in dem jede YL und jeder OM Termine mit Notfunkrelevanz selbst eintragen kann. Das können zum Beispiel Rundsprüche, Notfunkrunden oder Veranstaltungen sein. "So macht ihr Werbung für eure Initiativen, damit viele andere Notfunkinteressierte von euch erfahren und so die Chance bekommen, mitzumachen", berichtet Alexander Klassen in einer Meldung. Die Vernetzung der verschiedenen Notfunkaktivitätszentren untereinander bringe bereits jetzt den Austausch erheblichen Erfahrungspotenzials. "Daher sind alle Notfunkorganisationen, Interessensgemeinschaften und Notfunkvereine eingeladen, sich im Vorstellungsbereich für Notfunkgruppen vorzustellen. Denn nur wenn man voneinander weiß, kann man zusammenarbeiten, und nur wenn man sich finden lässt, wird man auch gefunden. Bitte nutzt diese Möglichkeit", führt DK5ER aus. 

 

Termine

Der OV Wetterau (F17) leitet am Samstag, den 13. Januar den Reigen der Amateurfunk-Flohmärkte in Bad Nauheim, Stadtteil Schwalheim ein. Der Flohmarkt öffnet um 9 Uhr für Besucher. Weitere Informationen findet man auf der OV-Webseite [5].
Alle Funkamateure, die sich für den Betrieb auf Frequenzen oberhalb von 1,2 GHz interessieren, sollten sich die GHz-Tagung in Dorsten am 17. Februar nicht entgehen lassen. Die Tagung zeichnet sich durch zahlreiche Fachvorträge und interessante Gespräche aus. Mehr als 200 Besucher nutzen jährlich diese Gelegenheit, um sich auszutauschen. Diskussionen über die neuesten Entwicklungen auf den GHz-Bändern zählen ebenso zum Programm, wie auch die Verleihung des DARC-UKW-Contestpokals. Organisiert wird die Tagung vom Ortsverband Herrlichkeit-Lembeck (N38) und dem Distrikt Westfalen-Nord (N). Unterstützt wird die GHz-Tagung durch die Volkshochschule Dorsten.
Weitere Informationen gibt es auf der Veranstaltungswebseite [6].

 

Aktuelle Conteste

13. Januar: Aktivitätstag Distrikt Nordrhein
14. Januar: DARC 10-m-Contest
13. und 14. Januar: UBA PSK63 Prefix Contest
20. bis 21. Januar: HA DX Contest
21. Januar: OK VHF/UHF/SHF Activity Contest
Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des Contest-Referates [dx] sowie mittels der Contesttermin-Tabelle in der CQ DL 1/18 auf S. 60.

 

Der Funkwetterbericht vom 9. Januar, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL

Rückblick vom 2. bis 8. Januar: Die Sonnenaktivität war sehr ruhig bei konstantem 70er solaren Flux. Der einzige Sonnenfleck mit der Nummer 2693 blieb inaktiv, es gab weder Flares noch Filamente. Das geomagnetische Feld war vom 2. bis zum Mittag des 8. Januar sehr ruhig, seitdem reagierte es auf den Sonnenwind aus dem koronalen Loch CH845 mit isolierten Störungen mit k = 4. Die Signale aus dem Norden auf 20 m waren leicht auroramoduliert. Trotz geringer Dämpfung durch die sich nur kurz ausbildende D-Schicht und das sehr ruhige geomagnetische Feld waren die DX-Bedingungen auf den unteren Bändern 160 bis 30 m nicht täglich richtig gut. Zum EUCW-Contest am Samstag war beispielsweise langperiodisches Fading präsent, was erst in der zweiten Nachthälfte verschwand. Leichte geomagnetische Störungen sind oft günstiger für DX-Öffnungen auf den Lowbands. Auf 80, 40 und 30 m waren alle Kontinente zu arbeiten. Auch 20 m war abends bis nach 19:00 UTC brauchbar.

Vorhersage bis zum 16. Januar:
Nach der am 8. Januar begonnenen Störung folgt am 10. und 11. eine positive Phase, bevor die nächste Störung durch Sonnenwind aus dem koronalen Loch CH 847 erwartet wird. Die DX-Bedingungen auf den Bändern unter 20 m bleiben gut, aber nicht stabil, sodass man die Bänder gut beobachten muss, um die dämpfungsarmen DX-Öffnungen zu erwischen. 40 und 30 m liefern die lautesten DX-Signale. Die höchsten 3000-MuF-Werte treten gegen 16:00 UTC auf und liegen knapp über 15 MHz. Um 18:00 UTC sind sie bereits auf 11 MHz abgefallen.

Es folgen nun die Orientierungszeiten für Grayline-DX, alle Zeiten in UTC:

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 17:11; Melbourne/Ostaustralien 19:08; Perth/Westaustralien 21:20; Singapur/Republik Singapur 23:10; Tokio/Japan 21:51; Honolulu/Hawaii 17:10; Anchorage/Alaska 19:03; Johannesburg/Südafrika 03:24; San Francisco/Kalifornien 15:25; Stanley/Falklandinseln 07:53; Berlin/Deutschland 07:14.

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 21:46; San Francisco/Kalifornien 01:09; Sao Paulo/Brasilien 21:58; Stanley/Falklandinseln 00:15; Honolulu/Hawaii 04:06; Anchorage/Alaska 01:05; Johannesburg/Südafrika 17:05; Auckland/Neuseeland 07:43; Berlin/Deutschland 15:12.

Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatte Stefan Hüpper, DH5FFL, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Diesen Rundspruch gibt es auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite sowie in Packet Radio unter der Rubrik DARC. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz - schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail ausschließlich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur nächsten Woche!

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Verzeichnis der Internetadressen (Rundspruchsprecher: Bitte nicht vorlesen!):
[1] creator.zoho.com/school.selection.manager/ariss-europe-applications/
[2] www.darc.de/ajw/yota2018
[3] ham-yota(at)darc.de
[4] notfunkforum.de
[5] www.darc.de/der-club/distrikte/f/ortsverbaende/17
[6] www.ghz-tagung.de
[dx] www.darc.de/der-club/referate/referat-conteste/

 

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Quelle: https://www.darc.de/home/

WSPR-Bake unterwegs in die Antarktis

Die Hardware für die geplante WSPR-Funkbake in der Antarktis als gemeinsames Projekt von Technischer Universität München, Hochschule Bremen und dem DARC e.V. befindet sich zur Zeit auf dem Weg ins ewige Eis. Die Installation besteht aus einem Bakensender für die Bänder 160m bis 6m mit einer Ausgangsleistung von 5 Watt sowie einem WSPR-Multiband-Empfänger auf Basis eines Red Pitaya, der simultan alle Bänder von 160m bis 15m beobachtet und bis zu 700 Empfangsberichte stündlich in das WSPR-Net einspeisen kann.

Die Inbetriebnahme des Systems an der deutschen Forschungsstation "Neumayer III" ist noch für den Januar 2018 geplant. 

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Quelle: https://www.darc.de/home/