LIVE Bericht von der IARU R1 Konferenz in Landshut: Wie erreichen wir Wachstum im Amateurfunk?

LIVE Bericht von der IARU R1 Konferenz in Landshut: Wie erreichen wir Wachstum im Amateurfunk?

Montag Abend, von 21:00 bis 22:00 haben Florian, OE3FTA (ÖVSV Jugend-Delegierter) und Mike, OE3MZC (Präsident des Dachverbandes) auf Einladung von Don Beattie, G3BJ (Präsident IARU-R1) eine vielbeachtete Präsentation zum Thema „Wie erreichen wir Wachstum im Amateurfunk?“ gehalten. Florian hat zuerst aus dem Blickwinkel eines Jugendlichen über den Zugang zum Amateurfunk berichtet. Besonders wichtig dabei ist neben dem internationalen Flair des Hobbies auch der Spaßfaktor. Das Interesse an moderner Technik und Experimenten ist bei der Jugend besonders ausgeprägt. Sie wird aber auch besonders stark von Emotionen gelenkt und lebt auch gerne in einem virtuellen Club in den Social Media.

Mike zeigte daraufhin in seinem Impulsvortrag die wichtigen Punkte für eine erfolgreiche PR-Arbeit auf und stellt die Frage nach einer erweiterten Definition des Amateurfunkdienstes. Zukünftig sollen auch Mitglieder aus dem Umfeld der Hacker - u. Makerszene gewonnen werden. Um die Einstiegshürde möglichst niedrig zu halten ist eine echte, europaweit anerkannte, Einsteigerlizenz Voraussetzung. Die Delegierten wurden aufgefordert während der Konferenz über die angesprochenen Themen zu beraten und Mittwoch nachmittags in einem Workshop konkrete nächste Schritte zur umfassenden Mitgliedergewinnung vorzuschlagen.

 

Die Präsentation von Florian und Mike liegt zum Download bereit.

Präsentation von Florian und Mike (pdf)

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Quelle: http://oevsv.at/oevsv/aktuelles/LIVE-Bericht-von-der-IARU-R1-Konferenz-in-Landshut-Wie-erreichen-wir-Wachstum-im-Amateurfunk/

Funkamateure bereiten sich auf Hurrikan Maria vor

Funkamateure bereiten sich auf Hurrikan Maria vor

Erneut wütet ein Sturm in der Karibik. Der Hurrikan Maria bewegt sich durch Gebiete, die sich noch von den Nachwirkungen des Hurrikans Irma vor einer Woche erholen, und wurde in die Hurrikan-Gefahrenkategorie 4 heraufgestuft. Amateurfunkgruppen bereiten sich auf diesen nächsten Sturm vor. Das Caribbean Emergency and Weather Net (CEWN) wurde am Morgen des 19. Septembers um 10:30 UTC auf der Frequenz 3.615 kHz aktiviert und wird um 11:00 UTC auf die Frequenz 7.188 kHz wechseln. Der Verkehr wird auf der Frequenz 7.188 kHz bis 10:30 UTC fortgesetzt und wechselt dann wieder auf 3.815 kHz.

Der Verkehr wechselt zwischen den beiden Frequenzen entsprechend den Ausbreitungsbedingungen. Es ist beabsichtigt, den Verkehr 24 Stunden lang während des Durchgangs des Systems aufrechtzuerhalten und anschließend falls nötig sofort Sozialverkehr (Health & Welfare) durchzuführen. In früheren Mitteilungen aus Puerto Rico und der Dominikanischen Republik wurde mitgeteilt, dass sie die folgenden Frequenzen benutzen: Puerto Rico – 7.188 kHz und 7.192 kHz, Dominikanische Republik – 7.065 kHz LSB, aber abhängig von der Ausbreitung auch 3.780 kHz. Trotz der Gefahr durch QRM aus einem größeren Gebiet hat auch der normale Betrieb des Hurricane Watch Nets auf 14.325 kHz begonnen. Bitte achtet auf die Frequenzen, die bei Hurrikan Irma benutzt wurden, beobachtet die Nachrichten und versucht, QRM für die Notfunkaktivitäten in der Karibik zu vermeiden, sobald Inseln betroffen sind.
(Info von Greg, G0DUD, Notfunk-Koordinator IARU-R1 vom 18. September 2017, 00:02 Uhr, Ü: DJ9OZ)

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Quelle: https://www.darc.de/home/

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