"Gateway-Deutschland.de" feiert 15-jähriges Bestehen

Die Jedermannfunk-Gateway-Plattform "Gateway-Deutschland.de" hat am 5. Januar 2018 ihr 15-jähriges Bestehen gefeiert.

Bei "Gateway-Deutschland.de" handelt es sich um einen Zusammenschluss von sog. "Gateways", mit deren Hilfe Jedermannfunk-Aussendungen von CB-Funk, PMR446 oder "Freenet" über das Internet übertragen werden. Dadurch kann die Reichweite solcher Aussendungen erheblich gesteigert werden.

Das Projekt wird von Ingo Koch (DAD622) betrieben. Es ging am 5. Januar 2003 erstmals unter der Bezeichnung "pmr446-info.de" online und beschränkte sich anfangs auf die Übertragung von PMR446-Aussendungen, Später kam unter der Bezeichnung "pmr446-cbfunk.de" CB-Funk hinzu. Seit Juni 2009 ist das Projekt unter "Gateway-Deutschland.de" erreichbar.

Als Übertragungs-Software wurde lange Zeit eQSO verwendet; im August 2017 wurde zu TeamSpeak 3 (TS3) gewechselt.

Offiziell wurden solche "Sprachfunknetzwerke" im CB-Funk erstmals im Dezember 2006 versuchsweise auf vier Kanälen freigegeben; zuvor wurden sie in einer Art rechtlicher Grauzone betrieben. Heute stehen dafür im CB-Funk neun Kanäle zur Verfügung. Im PMR446- und "Freenet"-Funk gibt es dafür keine einschränkenden Sonderregelungen.

- wolf -

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Quelle: http://funkmagazin.de/070118.htm

 

Seminar zum Thema Funktelemetrie

Tiertelemetrieseminar Bonn, Foto: DH5KAV

Zum 5. Bonner Tiertelemetrie-Seminar am 3. März laden Tierschützer und Funkamateure des Bonner Arbeitskreises für Fledermausschutz (BAFF) in der Universität Bonn ein. Funktelemetrie ist ein wichtiges Werkzeug zum Auffinden von Quartieren, Jagdhabitaten geschützter Tierarten, wie z. B. Fledermäuse und Vögel, denn nur bekannte Quartiere und Habitate können effektiv geschützt werden. Auch die Erforschung der Wanderungsbewegungen verschiedener Arten gewinnt mit dem Klimawandel immer mehr an Bedeutung.

Die Tiere werden mit winzigen Sendern markiert, um ihre Position mittels Funkortung zu bestimmen. Betriebsdauer und die Reichweite dieser Miniatursender sind aufgrund des geringen Gewichts und der Kleinheit begrenzt, und stellen besondere Herausforderungen bei Empfang und Ortung dar. Hier sind Tierschützer und Wissenschaftler oft auf Hilfe von außen angewiesen. 

Gerade Funkamateure können solche Projekte hilfreich unterstützen. 

Neben den Grundlagen der Telemetrie und Peiltechnik wird diesmal auch das Thema „Automatisierte Telemetrie über Web-SDR“ behandelt, wozu es auch wieder einen Selbstbau-Workshop geben wird. Das zweiteilige Seminar schließt mit einer Feldübung am 24. März ab. Hier finden Sie das Programm und Anmeldeinformationen.  Anfragen bitte per E-Mail an Werner Dreckmann, dh4kav(at)darc.de.

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Quelle: https://www.darc.de/home/

GHz-Tagung in Dorsten am 17. Februar

Alle Funkamateure, die sich für den Betrieb auf Frequenzen oberhalb von 1,2 GHz interessieren, sollten sich die GHz-Tagung in Dosrten am 17. Februar nicht entgehen lassen. Die Tagung zeichnet sich aus durch zahlreiche Fachvorträge und interessante Gespräche. Mehr als 200 Besucher nutzen jährlich diese Gelegenheit, um sich auszutauschen.

Diskussionen über die neuesten Entwicklungen auf den GHz-Bändern zählen ebenso zum Programm, wie auch die Verleihung des DARC-UKW-Contestpokals. Organisiertwird die Tagung vom Ortsverband Herrlichkeit-Lembeck (N38) und dem Distrikt Westfalen-Nord (N). Unterstützt wird die GHz-Tagung durch die Volkshochschule Dorsten. 

Weitere Informationen unter http://www.ghz-tagung.de 

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BNetzA: 2017 zahlreiche störende Geräte beanstandet

Die Bundesnetzagentur hat eigenen Angaben zufolge im Jahre 2017 im Internet 665 Angebote von Geräten beendet, die Funkstörungen oder elektromagnetische Unverträglichkeiten verursachen können.

Insgesamt waren 460.000 Geräte betroffen, darunter 388.000 Funkkopfhörer, die (nicht näher genannte) dem Polizeifunk zugewiesene Frequenzen nutzten.

Die BNetzA wies darauf hin, dass viele der beanstandeten Produkte aus Fernost kommen und dass sie Angebote unsicherer Produkte auch dort beende, wo der Händler nicht mit ihr kooperiere.

Außerdem gab die Behörde bekannt, dass sie im vergangenen Jahr auch anonyme Testkäufe durchführte, "um Produkte zu prüfen, die nicht freiwillig zur Verfügung gestellt" wurden. Es seien 52 Produkte überprüft worden; alle hätten "Auffälligkeiten" aufgewiesen und der Vertrieb sei daher "ausgesetzt" worden. (Anmerkung der Red.: Oft handelt es sich in solchen Fällen "nur" um fehlende bzw. fehlerhafte Angaben auf dem Gerät, in den Begleitpapieren oder auf der Verpackung.) Insgesamt seien "14.700 Geräte wie z.B. Drohnen, Smart-Home- oder LED-Produkte" betroffen gewesen.

Eine Pressemitteilung zu diesem Thema hat die BNetzA unter http://t1p.de/xo5v veröffentlicht.

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Quelle: http://funkmagazin.de/050118.htm

 

Kids Day am 6. Januar 2018

Kids Day

Am 6. Januar bietet der Kids Day eine gute Gelegenheit, um Kinder und Jugendliche an den Amateurfunk heranzuführen und um die Presse über die Aktivitäten der Funkamateure zu informieren. Der Kids Day wurde geschaffen, damit Jugendliche Funkerfahrung gewinnen und Interesse entwickeln, unter eigenem Rufzeichen aktiv zu werden.

Und der Kids Day soll erfahrenen OMs und YLs die Gelegenheit geben, ihre Station und ihre Begeisterung für den Amateurfunk mit Jugendlichen, aber auch mit deren Eltern oder – im Rahmen eines Schulprojekts – mit den Lehrern zu teilen. Hier geht es um alle Aspekte des Amateurfunkdienstes: angewandte Technik, Kommunikation mit anderen Völkern, Wettbewerbsgedanke u.v.m. Der Erfolgsfaktor ist der Spaß, den die Teilnehmer dabei haben und nicht die Anzahl der daraus entstandenen Neumitglieder. Informationen zum Kids Day sind im Internet unterhttp://www.darc.de/der-club/referate/ajw/jugend/kids-day/ zu finden. Eine fertige Pressemitteilung gibt es unterhttps://www.darc.de/presse/downloads/#c154010. Diese kann gerne an die Lokalredaktion gesendet werden.

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Quelle: https://www.darc.de/home/

Bundesnetzagentur sperrt 2017 rund 460.000 unsichere Elektrogeräte

BNetzA

Im Jahr 2017 hat die Bundesnetzagentur im Internet rund 460 000 Produkte vom Markt genommen, die Funkstörungen bzw. elektromagnetische Unverträglichkeiten verursachen können. „Der Trend der letzten Jahre hält an, dass über das Internet viele unsichere Produkte auf den deutschen Markt gelangen. Viele dieser Produkte kommen aus Fernost. Wir beenden Angebote unsicherer Produkte auch dort, wo die Händler nicht mit uns kooperieren“, erklärt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Er ergänzt: „Unsere Marktüberwachung ist ein Beitrag zum Verbraucherschutz, der auch vorbeugend wirkt.“ Im Jahr 2017 hat die Bundesnetzagentur 665 Angebote von unsicheren Produkten beendet, die Funkstörungen oder elektromagnetische Unverträglichkeiten verursachen können. Betroffen waren insgesamt rund 460 000 Produkte. Der Trend aus den vergangenen Jahren hält an, dass im Internet zahlreiche unsichere Produkte angeboten werden. 2016 wurden 537 Angebote beendet. Die Anzahl der betroffenen Produkte war damals höher, da unter anderem 744 000 FM-Transmitter gesperrt wurden. Unter den rund 460 000 Produkten befanden sich 388 000 Funkkopfhörer, die sicherheitsrelevante Polizeifunkfrequenzen nutzen und daher nicht in Deutschland betrieben werden dürfen. Die Bundesnetzagentur führt zunehmend auch anonyme Testkäufe durch, um Produkte zu prüfen, die nicht freiwillig zur Verfügung gestellt werden. In diesem Rahmen wurden 52 Produkte überprüft. All diese Produkte wiesen Auffälligkeiten auf und der Vertrieb auf den jeweiligen Plattformen wurde daher ausgesetzt. Dies betraf insgesamt 14 700 Geräte z.B. Drohnen, Smart-Home- oder LED-Produkte.

Immer mehr Produkte werden von Verbrauchern online direkt aus Drittstaaten bestellt. Daher arbeitet die Bundesnetzagentur intensiv mit dem Zoll zusammen. Der Zoll hat 2017 über 16 000 verdächtige Warensendungen an die Bundesnetzagentur gemeldet. Diese Meldungen umfassten insgesamt rund 240 000 Produkte. In 86 % der Meldungen wurde keine Freigabe der Produkte für den europäischen Markt erteilt. Der Anteil auffälliger Produkte bleibt damit auch hier auf konstant hohem Niveau. 2016 kamen von den Zollbehörden über 10 000 Meldungen über verdächtige Warensendungen, die insgesamt rund 270 000 Produkte umfassten. Die Bundesnetzagentur hat im Jahr 2017 etwa 3000 Produkte im deutschen Einzelhandel überprüft. Hiervon wurden auch ca. 1000 messtechnisch im Labor geprüft. Insgesamt erfolgten in etwa 800 Fällen behördliche markteinschränkende Maßnahmen.

Weitere Informationen zur Marktüberwachung der Bundesnetzagentur sind unterhttp://www.bundesnetzagentur.de/marktueberwachung veröffentlicht. Zusätzlich können Verbraucher sich über konkrete Produkte auf dem Informations- und Kommunikationssystem der europäischen Marktüberwachung informieren: https://webgate.ec.europa.eu/icsms/. Die Bundesnetzagentur zeigt Produkte, die aus dem Verkehr gezogen wurden, in einer Wanderausstellung. Aktuelle Termine werden unterwww.bundesnetzagentur.de/wanderausstellung veröffentlicht.

(Quelle: Pressemitteilung Bundesnetzagentur)

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Deutschland-Rundspruch 1/2018, 1. KW

DARC e.V., Lindenallee 4, 34225 Baunatal, Telefon 0561 949880

Deutschland-Rundspruch 1/2018, 1. KW

(Redaktionsschluss: Mittwoch 10 Uhr, freigegeben für Rundspruchsendungen ab Donnerstag, den 4. Januar 2018, 17:30 UTC. Aktuelle Audiofassung unterwww.ostseerundspruch.de/category/deutschland-rundspruch/ auch als RSS-Feed und www.darc.de/uploads/media/dlrs.mp3, die aktuelle PDF-Datei finden Sie im eingeloggten Zustand unter www.darc.de/nachrichten/deutschland-rundspruch/.
(An die Rundspruchsprecher: Internet-Linkverweise nicht vorlesen, z.B. [X]; lediglich für die Schriftfassung werden diese am Ende des Rundspruches aufgelistet.)

Hallo, liebe SWLs, YLs und OMs,
Sie hören den Deutschland-Rundspruch Nummer 1 des Deutschen Amateur-Radio-Clubs für die 1. Kalenderwoche 2018. Diesmal haben wir Meldungen zu folgenden Themen:

- Multimedia-Reportage: "Wenn es funkt ... spielen Grenzen keine Rolle"
- Personelle Veränderungen im Ehrenamt
- Jetzt zu den DARC-Seminaren anmelden
- Kids Day am 6. Januar
- Aktuelle Conteste
und
- Was gibt es Neues vom Funkwetter?

Hier die Meldungen:

Multimedia-Reportage: "Wenn es funkt ... spielen Grenzen keine Rolle"

Unter diesem Titel haben Jennifer Endro und Siri Gögelmann eine Multimedia-Reportage über Amateurfunk für das Online-Magazin "Kulturen des Wir" realisiert. Emil Bergmann, DL8JJ, der mit seiner "Funkfamilie" darin porträtiert wird, schreibt an die DARC-Redaktion: "Kurz vor Weihnachten war ein Fernsehteam des Online-Instituts für Auslandsbeziehungen (IFA) bei uns zu Hause und hat uns über den Amateurfunk befragt - nun ist dieses Interview online! Wir freuen uns, dadurch unser wunderschönes Hobby ein Stück bekannter gemacht zu haben." Weiterhin zu Wort kommen Rosel, DL3KWR, und Hardy Zenker, DL3KWF, sowie der Astronaut Reinhold Ewald, der 1997 an der zweiten deutsch-russischen Mission MIR'97 teilnahm und 18 Tage auf der Raumstation verbrachte. Die Multimedia-Reportage kann über den Webbrowser abgerufen werden [1].

 

Personelle Veränderungen im Ehrenamt

Zum 31. Dezember 2017 hat Stefan Scharfenstein, DJ5KX, seine Tätigkeit als Referent für den Not- und Katastrophenfunk aus privaten Gründen beendet. Der Vorstand des DARC dankt Stefan sehr herzlich für seine Arbeit im Referat in den vergangenen zwei Jahren. Nicht nur mit der Betreuung der Notfunkseiten in der CQ DL und dem Notfunk-Rundspruch, sondern mit der gesamten Arbeit im Referat hat er sich den Respekt und die Anerkennung seiner Mitarbeiter und des Vorstandes verdient. Ganz verloren gehen wird er dem Referat nicht, steht er doch nach eigenen Worten weiterhin für einen begrenzten Themenkreis zur Verfügung. Bis zur Ernennung eines neuen Referatsleiters wird das zuständige Vorstandsmitglied Werner Pokropp, DG3ET, das Referat kommissarisch leiten.
Zum gleichen Datum hat Thomas von Grote, DB6OE, im Vorstand die Zuständigkeit für den Datenschutz im DARC e.V. abgegeben. Thomas hat sich dabei in den vergangenen zwei Jahren in die Kommunikation mit den Datenschutzbehörden eingeschaltet und Anfragen zu diesem Themenkomplex an die zuständigen Stellen weitergleitet. Auch ihm dankt der Vorstand für seine geleistete Arbeit in diesem Bereich. Die Zuständigkeit für den Datenschutz wird im Hinblick auf die ab Ende Mai 2018 in Kraft tretende EU-Datenschutz-Grundverordnung ab sofort vom Vorsitzenden Steffen Schöppe, DL7ATE, wahrgenommen.

 

Jetzt zu den DARC-Seminaren anmelden

Auch im Jahr 2018 bietet die DARC-Geschäftsstelle wieder eine Seminarreihe an, für die Sie sich ab sofort auf der DARC-Webseite online verbindlich anmelden können [2]. Los geht's am 27. Januar: Dozent Martin Steyer, DK7ZB, leitet dort das Fachseminar "Yagi-Antennen in Theorie und Praxis". In dem Seminar erfahren Sie die Grundlagen zum Aufbau und Funktion von Yagi-Antennen. Das zweite Seminar wird am 10. März stattfinden und sich mit dem Thema Digital Mobile Radio beschäftigen. Bei Dozent Kim Hübel, DG9VH, werden Sie in den Bereichen Grundlagen zu DMR und seinen Netzen, Hotspotlösungen und Codepluggestaltung geschult. Am 21. April können Sie mehr über Antennensimulation mit der Software 4nec2 erfahren. Dozent Thilo Kootz, DL9KCE, wird Sie in Sachen Anwendung und Verständnis der Software schulen. Manche DARC-Seminare waren in den vergangenen Jahren erfahrungsgemäß schnell ausgebucht - deshalb: jetzt anmelden!

 

Kids Day am 6. Januar

Am 6. Januar bietet der Kids Day eine gute Gelegenheit, um Kinder und Jugendliche an den Amateurfunk heranzuführen und um die Presse über die Aktivitäten der Funkamateure zu informieren. Der Kids Day wurde geschaffen, damit Jugendliche Funkerfahrung gewinnen und Interesse entwickeln, unter eigenem Rufzeichen aktiv zu werden.
Und der Kids Day soll erfahrenen OMs und YLs die Gelegenheit geben, ihre Station und ihre Begeisterung für den Amateurfunk mit Jugendlichen, aber auch mit deren Eltern oder - im Rahmen eines Schulprojekts - mit den Lehrern zu teilen. Hier geht es um alle Aspekte des Amateurfunkdienstes: angewandte Technik, Kommunikation mit anderen Völkern, Wettbewerbsgedanke u.v.m. Der Erfolgsfaktor ist der Spaß, den die Teilnehmer dabei haben und nicht die Anzahl der daraus entstandenen Neumitglieder. Informationen zum Kids Day sind im Internet zu finden [3]. Eine fertige Pressemitteilung gibt es auf der DARC-Webseite [4]. Diese kann gerne an die Lokalredaktion gesendet werden.
Die Kids der Jugendgruppe Vaterstetten (C01) werden zum Kids Day von der Clubstation QRV sein. Unter den Rufzeichen DN5FAB, DN1MEL und DN6TOM ist Betrieb von 15 bis 18 Uhr geplant. Primär will man auf dem Zugspitzrelais DB0ZU auf 2 m und 70 cm arbeiten. Weitere Vorzugsfrequenzen für den Kids Day sind: 3685 kHz, 7085 kHz, 14 270 bis 14 300 kHz, 21 380 bis 21 400 kHz und 28 350 bis 28 400 kHz. Beim Betrieb sollte man möglichst wenig Abkürzungen verwenden, z.B. anstelle von "mein QTH ist" besser "ich wohne in ..." Weiterhin sollten den Kids Fragen gestellt werden, die sie auch beantworten können, z.B. ihre Hobbys. Bei vielen ist das Interesse an Technik und dem Amateurfunk vorhanden, es muss nur geweckt werden.

 

Aktuelle Conteste

Bis 7. Januar: Aktivitätswoche Rheinland-Pfalz
6. Januar: Schwaben-Contest
6. und 7. Januar: EUCW 160 m Contest
9. Januar: WSA Aktivität
13. Januar: Aktivitätstag Distrikt Nordrhein
14. Januar: DARC 10-m-Contest
13. und 14. Januar: UBA PSK63 Prefix Contest
Die Ausschreibungen finden Sie auf der Webseite des Contest-Referates [dx] sowie mittels der Contesttermin-Tabelle in der CQ DL 1/18 auf S. 60.

 

Der Funkwetterbericht vom 2. Januar, erstellt von Hartmut Büttig, DL1VDL

Rückblick vom 20. Dezember 2017 bis 1. Januar 2018: Die Wintersonnenwende liegt hinter uns, auch wenn wir momentan nur marginale Veränderungen bei den Sonnenauf- und Untergangszeiten bemerken. Die Sonnenaktivität war sehr gering, es gab keine Flares. Die 10-cm-Radiostrahlung der Sonne betrug bis zum 25. Dezember fast konstant 76 solare Fluxeinheiten, danach fiel sie langsam auf knapp unter 70 Einheiten. Seit dem 28. Dezember sind auch keine Sonnenflecken sichtbar. Das Erdmagnetfeld war an fast allen Tagen ruhig, zwischen dem 28. und 31. Dezember sogar sehr ruhig. Geringe Störungen wurden zwischen dem 24. und 26. Dezember durch Sonnenwind aus einem koronalen Loch mit negativer Polarität registriert. Die Geschwindigkeit des Sonnenwindes lag an diesen Tagen bei etwa 500 km pro Sekunde, an den anderen Tagen war sie geringer. Die Ausbreitungsbedingungen waren trotz der niedrigen Sonnenaktivität nicht schlecht. Alle Bänder unter 20 m waren gut offen, zumal auch das Störpotenzial sehr klein war. Trotzdem störte langperiodisches Fading auf 160 und 80 m. Das 20-m-Band öffnete brauchbar weltweit. Auf 17 m wurden CQ-Rufe belohnt, beispielsweise konnte man gegen 12:00 UTC Australien über den langen Weg erreichen, obwohl es dort dunkel war - aber dort ist ja Hochsommer. Auf dem 6-m-Band bildete sich an einigen Tagen kurzzeitig die sporadische E-Schicht aus. Möglicherweise bewirkte der Meteorstrom der Geminiden eine zusätzliche Ionisation.

Vorhersage bis zum 9. Januar:
Die Ausbreitungsbedingungen behalten ihren winterlichen Charakter. Die solaren Fluxwerte bleiben konstant im Bereich von 70 Fluxeinheiten. Geomagnetische Störungen sind am 8. Januar durch Sonnenwind vom koronalen Loch CH 845 möglich. Wir erwarten brauchbare bis gute Ausbreitungsbedingungen auf allen Bändern zwischen 160 und 20 m. 17 und manchmal 15 m öffnen kurz auf den Taglinien, obwohl dort wenig Funkbetrieb ist. Am. 3. und 4. Januar ist der Meteorstrom der Quadrantiden aktiv, sodass an den Folgetagen die Sporadic-E-Wahrscheinlichkeit steigt. "Gut Funk" und vy 73 für 2018!

Es folgen nun die Orientierungszeiten für Grayline-DX, alle Zeiten in UTC:

Sonnenaufgang: Auckland/Neuseeland 17:05; Melbourne/Ostaustralien 19:02; Perth/Westaustralien 21:14; Singapur/Republik Singapur 23:06; Tokio/Japan 21:50; Honolulu/Hawaii 17:09; Anchorage/Alaska 19:10; Johannesburg/Südafrika 03:19; San Francisco/Kalifornien 15:25; Stanley/Falklandinseln 7:45; Berlin/Deutschland 07:17.

Sonnenuntergang: New York/USA-Ostküste 21:40; San Francisco/Kalifornien 01:03; Sao Paulo/Brasilien 21:57; Stanley/Falklandinseln 00:18; Honolulu/Hawaii 04:02; Anchorage/Alaska 00:54; Johannesburg/Südafrika 17:04; Auckland/Neuseeland 07:43; Berlin/Deutschland 15:03.

Das waren die Meldungen des DARC-Deutschland-Rundspruchs. Die Redaktion hatte Stefan Hüpper, DH5FFL, vom Amateurfunkmagazin CQ DL. Diesen Rundspruch gibt es auch als PDF- und MP3-Datei auf der DARC-Webseite sowie in Packet Radio unter der Rubrik DARC. Meldungen für den Rundspruch - mit bundesweiter Relevanz - schicken Sie bitte per Post oder Fax an die Redaktion CQ DL sowie per E-Mail ausschließlich an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vielen Dank fürs Zuhören und AWDH bis zur nächsten Woche!

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Verzeichnis der Internetadressen (Rundspruchsprecher: Bitte nicht vorlesen!):
[1] www.kulturen-des-wir.de/de/magazin/wenn-es-funkt-spielen-grenzen-keine-rolle
[2] www.darc.de/geschaeftsstelle/ausbildungszentrum/
[3] www.darc.de/der-club/referate/ajw/jugend/kids-day/
[4] www.darc.de/presse/downloads/
[dx] www.darc.de/der-club/referate/referat-conteste/

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Quelle: https://www.darc.de/home/

 

Rückblick: Das war das CB-Funk-Jahr 2017

Januar 2017

Engagierte Hobbyfunker überraschen mit einer kompakten CB-Funk-Antenne namens "Bazooka-Stick". Es handelt sich um einen endgespeisten vertikalen Halbwellendipol. Besonderheit: Die Antenne ist kein industriell hergestelltes Massenprodukt. Vielmehr wird jede Antenne einzeln von Hand gefertigt und - so die Hersteller - "messtechnisch optimiert".

Februar 2017

Verschwörungstheoretiker können wieder ihren Aluhut aufsetzen: HAARP ist wieder in Betrieb. Die ursprünglich für das US-Militär tätige Kurzwellen-Sendeanlage zur Erforschung der Ionosphäre wird jetzt von der Universität von Alaska Fairbanks betrieben. Sie ist schon seit Jahren Gegenstand konfuser Verschwörungstheorien - von Wetterbeeinflussung über Erdbebenerzeugung bis zur Gedankenkontrolle der Bevölkerung.

Aufregung um eine Aktion der BNetzA: Die Behörde verbietet den Verkauf und Besitz der Spielzeugpuppe "Cayla". Die Puppe verfügt über ein in den Puppenkörper integriertes Mikrofon, das Fragen des spielenden Kindes aufnimmt und per Bluetooth, Handy und Internet an eine Datenbank weiterleitet. Dort werden die Fragen auswertet und die entsprechenden "Antworten " an die Puppe zurückgespielt. Die BNetzA sieht darin eine verbotene "getarnte" Sendeanlage.

März 2017

Die Familie der CB-Funk-"Winzlinge" bekommt Zuwachs: Das französische Label CRT France bringt in neues CB-Mobilfunkgerät in Miniatur-Bauweise auf den Markt. Kurz zuvor hatte Alan ein weitgehend bauähnliches Gerät herausgebracht.

Ein ungewöhnliches Projekt will ein Funkfreund aus Hessen verwirklichen: Er plant, eine "öffentliche CB-Funk-Stelle" zu errichten. Das ist eine Art "Telefonzelle", mit der der Allgemeinheit eine einfache Möglichkeit geboten werden soll, CB-Funk zu nutzen.

April 2017

Die traditionelle "deutschlandweite CB-Funk-Staffel" sorgt wieder für regen Betrieb auf dem 11-m-Band. Zahlreiche CB-Stationen beteiligen sich an der Veranstaltung und bilden eine Funkkette, die durch fast alle Bundesländer führt.

Die HNDX-Group veranstaltet ihren AM-Contest. Damit soll die Modulationsart AM wieder mit Leben erfüllt werden, mit der CB-Funk einst begann und die heute praktisch nur noch von Truckern verwendet wird. Weitere HNDX-Conteste füt FM und SSB werden im Sommer und im Spätherbst folgen.

Mai 2017

Das Landgericht Hamburg bestätigt ein Urteil gegen einen Funkamateur, der im vergangenen Jahr wegen angeblich volksverhetzender Äußerungen über ein Hamburger Amateurfunkrelais zu einer Geldstrafe verurteilt wurde. Kurze Zeit später, nachdem das Urteil in Kraft getreten ist, entzieht die Bundesnetzagentur dem Störer das Rufzeichen.

Juni 2017

Für Aufregung sorgt eine geplante Änderung der Straßenverkehrsordnung: Das bisherige auf "Mobil- oder Autotelefone" beschränkte "Handyverbot am Steuer" soll künftig auf "sämtliche technischen Geräte der Kommunikations-, Informations- und Unterhaltungselektronik" ausgeweitet werden. Darunter würden dann auch CB- und Amateurfunkgeräte und deren Bedienteile fallen.

Zum 16. Mal sorgt der "Radio Activity Day" für Aktivität auf den CB-Funk-Kanälen. Die Veranstaltung wurde im Jahre 2002 von dem Journalisten Alexander Eisele ins Leben gerufen und wird seit 15 Jahren von den "Funkfreunden Nordbaden" durchgeführt.

Juli 2017

Das neue Funkanlagengesetz (FuAG) ist in Kraft getreten. Es ersetzt das bisherige "Gesetz über Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen" (FTEG). Händler dürfen jetzt nur solche Funkanlagen anbieten, die ordnungsgemäß gekennzeichnet sind und denen (wenn sie für private Nutzer bestimmt sind) eine Gebrauchsanleitung in deutscher Sprache beigefügt ist.

August 2017

Der Funkamateur Karl Fischer, DJ5IL, reicht beim Deutschen Bundestag eine Petition zur Bearbeitung von Funkstörungen durch die BNetzA ein. Er kritisiert darin Anweisungen der BNetzA an ihren Prüf- und Messdienst, die seiner Auffassung nach gegen Vorgaben des EMVG verstoßen und eine rechtmäßige Störungsbearbeitung verhindern.

September 2017

Funk-Fachautor Henning Gajek will den "Runden Tisch CB-Funk" (RTCB) wieder zum Leben erwecken. Der RTCB bietet Funkfreunden die Möglichkeit, ohne überflüssige bürokratische Hürden Ideen und Wünsche einzubringen und daraus ein Konzept für Verbesserungen im Jedermann-Funk zu entwickeln. Er soll als Ansprechpartner für Politik, Verwaltung und Hersteller dienen.

Oktober 2017

Kleines Jubiläum: Zum zahnten Mal findet im badischen Durmersheim im Rahmen der Hobbyfunkmesse "Rheintal Electronica" die "CB-Lounge" statt. Der Zuspruch der Besucher ist ungebrochen positiv. Die Beteiligten sind sich einig, dass es auch im nächsten Jahr wieder eine CB-Lounge geben soll.

Die geänderte Straßenverkehrsordnung, die das bisherige "Handyverbot am Steuer" auf alle elektronischen Geräte der "Kommunikation, Information oder Organisation" (darunter auch Funkgeräte) ausgeweitet wird, ist in Kraft getreten. Einsprüche von engagierten Funkfreunden und Herstellern haben dafür gesorgt, dass es für Funkgeräte eine Schonfrist bis Ende Juni 2020 gibt.

Überraschung: Ein DARC-Vorstandsmitglied spricht sich u.a. für die Einführung einer dreistufigen Amateurfunkgenehmigung nach US-Vorbild aus (was auch die Einführung einer neuen besonders einfachen Einsteiger-Lizenzklasse zur Folge hätte). Kurze Zeit später werden sich diese Hoffnungen zerschlagen.

November 2017

Enttäuschung bei Funkfreunden, die auf die Einführung einer neuen stark vereinfachten Amateurfunk-Einsteigerlizenzklasse gehofft haben: Die BNetzA gibt zu verstehen, dass die Einführung einer solchen Lizenzklasse auf unbestmmte Zeit vertagt wurde, weil eine Änderung des Amateurfunkgesetzes in absehbarer Zeit nicht stattfinden kann. Kritiker können das nicht nachvollziehen, denn für die Einführung einer Amateurfunk-Lizenzklasse muss das Amateurfunkgesetz nicht geändert werden.

Dezember 2017

Ein kleiner Lichtblick: Im kommenden Jahr soll im Rahmen europäischer Marktüberwachung eine Marktüberwachungskampagne für Powerline-Geräte starten. Hobbyfunker klagen seit Jahren über erhebliche Kurzwellen-Störungen durch Powerline-Geräte. Bei aktuellen Geräten müssten Amateurfunk- und CB-Funk-Frequenzen (Kanäle 1-40) eigentlich ausgespart sein. Die Kampagne wird zeigen, ob das tatsächlich der Fall ist. Es bleibt spannend...

- wolf -

 

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Quelle: http://funkmagazin.de/010118.htm

 

„Wenn es funkt … spielen Grenzen keine Rolle“

Reportage

Unter obigem Titel haben Jennifer Endro und Siri Gögelmann eine Multimedia-Reportage über Amateurfunk für das Online-Magazin „Kulturen des Wir“ realisiert. Emil Bergmann, DL8JJ, der mit seiner „Funkfamilie“ darin porträtiert wird, schreibt an die DARC-Redaktion: „Kurz vor Weihnachten war ein Fernsehteam des Online Instituts für Auslandsbeziehungen (IFA) bei uns zu Hause und hat uns über Amateurfunk befragt – nun ist diese Interview online! Wir freuen uns dadurch unser wunderschönes Hobby ein Stück bekannter gemacht zu haben.“

Weiterhin zu Wort kommen Rosel, DL3KWR, und Hardy Zenker, DL3KWF, sowie der Astronaut Reinhold Ewald, der 1997 an der zweiten deutsch-russischen Mission MIR’97 teilnahm und 18 Tage auf der Raumstation verbrachte. Die Multimedia-Reportage kann über den Webbrowser über den Link http://www.kulturen-des-wir.de/de/magazin/wenn-es-funkt-spielen-grenzen-keine-rolle abgerufen werden.

 
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Kids Day am 6. Januar 2018

Kids Day

Am 6. Januar bietet der Kids Day eine gute Gelegenheit, um Kinder und Jugendliche an den Amateurfunk heranzuführen und um die Presse über die Aktivitäten der Funkamateure zu informieren. Der Kids Day wurde geschaffen, damit Jugendliche Funkerfahrung gewinnen und Interesse entwickeln, unter eigenem Rufzeichen aktiv zu werden.

Und der Kids Day soll erfahrenen OMs und YLs die Gelegenheit geben, ihre Station und ihre Begeisterung für den Amateurfunk mit Jugendlichen, aber auch mit deren Eltern oder – im Rahmen eines Schulprojekts – mit den Lehrern zu teilen. Hier geht es um alle Aspekte des Amateurfunkdienstes: angewandte Technik, Kommunikation mit anderen Völkern, Wettbewerbsgedanke u.v.m. Der Erfolgsfaktor ist der Spaß, den die Teilnehmer dabei haben und nicht die Anzahl der daraus entstandenen Neumitglieder. Informationen zum Kids Day sind im Internet unterhttp://www.darc.de/der-club/referate/ajw/jugend/kids-day/ zu finden. Eine fertige Pressemitteilung gibt es unterhttps://www.darc.de/presse/downloads/#c154010. Diese kann gerne an die Lokalredaktion gesendet werden.

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