News-Ticker von der Region-1-Konferenz

News-Ticker von der Region-1-Konferenz

+++ Komitee Finanzen (C2): Diskussion über das vorgestellte Budget für die Jahre 2018 bis 2020. Die finanziellen Mittel sollen stärker auf die definierten Zielsetzungen („Core Business“) der IARU-Region 1 ausgerichtet werden. Ein gewisser Mitgliederschwund in den IARU-Mitgliedsverbänden resultiert in geringeren Einnahmen. Diese sollen kurzfristig durch Optimierung von Betriebsprozessen und Rücklagen aus früheren Jahren aufgefangen werden.

Auf mittlere Sicht sollen verschiedene Projekte den Haushalt wieder ins Lot zu bringen.

+++ Komitee HF (C4): Es wird über die IARU-Position zur Agenda der World Radiocommunication Conferences WRC-2019 diskutiert. Norwegen stellt das Papier „Noise measurement campaign“ vor. Das Komitee bringt eine Abstimmung und Diskussion über eine einheitliche Empfehlung für die Plenarsitzung am Donnerstag bezüglich der drei Anträge, die den Bandplan für 5-MHz betreffen auf den Weg. Es erfolgen die Vorstellungen zur Nominierung des Baken-Koordinators und für den Vorsitzenden und des Stellvertreters für das C4-Komitee.

+++ Komitee VHF/UHF/SHF (C5): Es wurde in Sub-Arbeitsgruppen gearbeitet. Eine Gruppe hat sich mit Contest bezogenen Anträgen beschäftigt. Die andere Arbeitsgruppe hat alle dem Frequenzmanagement zugeordneten Anträge diskutiert und Empfehlungen für die Abstimmung im Komitee vorbereitet. Weitere Wichtige Themen bei den Diskussionen waren die zukunftsorientierte Gestaltung der Amateurfunkbandpläne und Klarstellungen bei den Contest-Regeln. Der Antrag des ÖVSV, den Ablauf der Einsendung von Contest-Logs über den IARU-R1 Contest Robot zu vereinfachen, war zwar innerhalb der C5-Arbeitsgruppe mehrheitsfähig, wurde aber in der Subworking Group diskutiert und schlussendlich, um einen Konsens zu erzielen, von OE1MCU zurückgezogen.

+++ Die nächste IARU-Konferenz (2020) findet in Novi Sad in Serbien statt.

(Quellen: ÖVSV-Webseite, USKA-Webseite)

Deutschland ist in diesem Jahr Gastgeber der 24. IARU-Region-1-Konferenz in Landshut. Bis zum 21. September beraten die über 130 Delegierten aus 44 vertretenen IARU-Region-1-Mitgliedsverbänden aus Europa, Afrika und Vorderasien über wichtige Zukunftsaspekte des Amateurfunks, unter anderem über Bandpläne, elektromagnetische Verträglichkeit und den Erhalt der Frequenzen, beraten. Deutschland war 1958 das letzte Mal Gastgeber dieser Veranstaltung der International Amateur Radio Union. Damals war Bad Godesberg bei Bonn der Tagungsort. Insgesamt liegen mehr als 150 Anträge vor, über die beraten und entschieden werden sollen.

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Quelle: https://www.darc.de/home/

Notfunk-Netz in Zentral Mexiko

Notfunk-Netz in Zentral Mexiko

In Folge des schweren Erdbebens der Stärke 7,1 am Dienstag um 1814 UTC hat die Federacion Mexicana de Radio Experimentadores (FMRE) ihr nationales Notfunknetz aktiviert. Es arbeitet auf 7060 kHz, 3690 kHz und 14 120 kHz, als auch als IRLP-Reflektor 9200, Kanal 08. Das Epizentrum lag im zentralmexikanischen Staat Puebla südöstlich von Mexiko-City. Erste Berichte sprechen von 120 Toten, da das Beben Gebäude zum Einsturz brachte. Retter suchen in den Trümmern nach Überlebenden.

FMRE-Präsident Al Tomez, XE2O, berichtet, dass das nationale Netz Nachrichtenverkehr übernommen hat, da einige Mobilfunknetze ausgefallen sind. Er fügt hinzu, dass das jetzige Erdbeben am Jahrestag des Bebens der Stärke 8,0 von 1985 stattgefunden hat, bei dem ca. 9500 Personen ums Leben gekommen sind. Seitdem hat sich Mexiko auf Erdbeben vorbereitet. Vor einer Woche hat es ein Beben der Stärke 8,1 vor der südlichen Küste Mexikos gegeben. Es gab mehr als 60 Tote und erhebliche Schäden. Darüber berichtet Jim Linton, VK3PC, Notfunk-Koordinator IARU-Region 3 (Info über Greg, GØDUB, Notfunk-Koordinator IARU-Region 1, Übersetzung Mike Becker, DJ9OZ).

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Quelle: https://www.darc.de/home/

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